Donnerstag, 28. Juni 2012

www.beverlyforum.de - das Beverlyforum

Susanne und ich haben uns in den letzten Wochen immer mehr  mit den neuen Beverly 350 SR Touring beschäftigt. Dabei ist uns aufgefallen, dass es keine richtige Internet Heimat für Beverly Fahrer und Fahrerinnen gibt. Susanne hatte vor Jahren eine eigen Internet Community mit eigener Software. Da gab es ein Forum, einen Chat und vieles weiteres nützliches.

Kurzerhand hat Susanne Ihre alte Software auf den heutigen notwendigen Softwarestand gebracht und jetzt ist es Online.

www.beverlyforum.de

Das Forum für alle Beverly Verrückten, Begeisterten und Piloten. Egal ob männlich oder weiblich, egal ob 200, 300, 350, 400 oder 500 - es ist für alle ein Anlaufpunkt.

Als Namen haben wir uns dafür beverlyforum.de einfallen lassen.

Aktuell beschäftigen sich die meisten Beiträge mit der neuesten Beverly 350 mit ABS und ASR. Die Piaggio Händler können nich genügend Maschinen beschaffen, das Modell verkauft sich wie geschnitten Brot.

Das ist sicherlich auf den Ausstattungsumfang wie ABS, ASR, 34 PS Motor der neuesten Piaggio Motorentechnik und letztlich auch auf den sehr interessanten Preis von unter € 5000 zurückzuführen.

Der Roller macht ringsrum Freude, ist mit weit unter 4 l/100km sehr sparsam, muss nur alle 20.000 km zur Inspektion und alle 10.000 km zur Wartung.

Viele neue und alte Beverly Freunde tummeln sich bereits im Forum beverlyforum.de - es gibt Erfahrungsberichte, Tourbeschreibungen. Aber es finden sich auch schon Tipps und Tricks zu der Steckdose im Handschuhfach, Heizgriffen, Warnblinkanlage, Navi-Installation und auch Beiträge zu den gerade von größeren Fahrern als unpraktisch empfundenen Höcker auf der Sitzbank und wie man da abhelfen kann.

Es ist sogar schon ein erstes Treffen der Beverlyfreunde Mitte Juli 2012 geplant.

Susanne und ich freuen uns schon auf rege Teilnahme im neuen Beverlyforum beverlyforum.de und laden Jeden herzlich dazu ein. Natürlich finden auch andere Rollerfahrer und Fahrerinnen Interessantes rund um das Rollerfahren - man kann auch auf anderen Rollern Spaß haben.


Freitag, 8. Juni 2012

Topcase für die Beverly 350

Aktuell verfügen wir zwar schon über zwei Beverlys 350, aber die Topcases sind aktuell nicht liefrbar. Wir sind auch noch immer nicht sicher ob wir das originale Topcase von Piaggio nehmen wollen, da gibt es ein großes und ein kleines. Oder ob wir doch wieder auf Givi zurückgreifen?

Heute hatte Susanne die geniale Idee, dass wir unsere bewährten Givi 55l Topcases verwenden könnten. Diese hatten wir zwar für unsere Vespas entsprechend passend lackiert und weiter gepimpt. Das bedeutet in der vespamenschen Luxus-Ausführung gibt es eine Beleuchtung und eine Steckdose zum Laden von Handy, Bluettooth Sprechanlage, Kamera etc. - darauf möchten wir bei unseren neuen Rollern natürlich nicht verzichten.

Original Piaggio 36 l Topcase für die Beverly 350



Susanne fährt ja aktuell eine Leih-Beverly mit dem kleinen Piaggio Topcase, da war es einfach mal beide Varianten, die von Givi und die von Piaggio zu vergleichen.


Das Piaggio Topcase macht einen sehr wertigen Eindruck und verfügt über einige Funktionalitäten die Mann als Vespapilot / Frau als Vespapilotin bisher vermisst hat.

Als erstes fällt auf, dass es
  • über einen Fanggurt im Deckel verfügt 
  • abnehmbar ist
  • im Lieferumfang des Fahrzeugs gibt es einen Schließzylinder, so dass Fahrzeug und Topcase mit dem selben Schlüssel aufgesperrt werden können
Der Fanggurt verhindert, dass bei ruschigen Umgang der Deckel des Topcases beim Öffnen zu weit nach hinten geöffnet oder im schlimmsten Fall geschleudert wird.

Beim Vespa Topcase macht es dann gerne: KNAAAACKKKKKS!

Ein Geräusch welches mit erheblichen Kosten verbunden ist, da dann ein neues Topcase fällig ist, da die gebrochenen Scharniere nicht ersetzt werden können.

Über die Vorteile, dass es abnehmbar ist kann man sicher geteilter Meinung sein. Bei meinem Givi Topcase, voll geladen mit Einkäufen, habe ich es schon sehr geschätzt meine Beute direkt ins Haus tragen zu können. Ins Hotel habe ich es aber noch nie mitgenommen.

Mit einem Knopf im Inneren kann man einstellen ob es überhaupt abnehmbar ist oder nicht.

Steht der Knopf auf OPEN dann kann man, wenn man den Schlüssel nach links dreht das Topcase nach oben wegklappen und abnehmen.

In der Position Close geht das nicht.

Der Griff des Topcase ist gut und macht einen robusten Eindruck.




Nach dem Abnehmen des ganzen Topcases bleibt die Topcase Halteplatte auf der Beverly zurück.

Optisch ist dies dann natürlich nicht unbedingt der Hingucker. Aber man muss sich halt zwischen Optik und Transportfunktionalität entscheiden.

Bei näherer Betrachtung ist uns aufgefallen, dass die Topcase Befestigung irgend wie ungewöhnlich ist. Denn auf der grauen Kunststoff-Platte des Gepäckträgers gibt es eine zusätzliche, zwischen Gepäckträger und Topcase-Halteplatte liegende Montageplatte.


































Dadurch baut das Topcase irgendwie höher als erwartet und die Befestigung macht einen Eindruck wie auf Stelzen. Dies fällt aber erst auf, wenn man neben der Beverly kniet und sich das Ganze genauer ansieht.Trotz oder vielleicht auch wegen dieser Konstruktion sitzt das Topcase sehr stabil auf der Beverly. Da wackelt nichts und alles ist fest und solide.

Wir haben die Befestigung mal zerlegt und folgendes festgestellt.


Unter der grauen Kunststoffplatte auf dem Gepäckträger befinden sich im Inneren drei Montagelöcher.

Nur passen diese drei Löcher nicht zu den eigentlich reichlich vorhandenen Befestigungslöchern/Schlitzen in der Topcase Halteplatte.

Offensichtlich hat die konstruktive Abstimmung zwischen den verschiedenen Abteilungen nicht richtig funktioniert.

Glücklicherweise gibt es eine Universal-Montage-Platte, um das was vergessen wurde eben universal auszugleichen und anzupassen. Damit diese (Universal) Montageplatte, die am Ende zwischen Gepäckträger und Topcase Halteplatte liegt, überhaupt befestigt werden kann, muss man erst drei Löcher in die graue Abdeckplatte bohren. Also späterer Rückbau bedeutet, mit drei Löchern leben oder Reserve Abdeckung bestellen.
 
Alle Probleme sind aber durch diesen Kunstgriff noch nicht gelöst.

Da die ursprüngliche Kunststoff-Abdeckung zwei erhöhte Rillen hat, kann die Universal- Montageplatte nicht bündig aufliegen und muss auf Abstandsbolzen gesetzt werden.

Dadurch ergibt sich dann der stelzenartige Eindruck von der Seite.

Die Universal Montageplatte ist aus Metall und verfügt über acht  Gewindelöcher / Gewindebolzen und macht einen sehr soliden Eindruck.

Auf diese mittlere Montageplatte wird dann die eigentliche Topcase Halteplatte geschraubt und dann das Topcase darauf eingeklinkt.

Durch dieses Sandwich aus Gepäckträger, Montageplatte und Topcase Halteplatte, ergibt sich ein ziemlicher Abstand von der Unterseite des Topcases bis zur ursprünglichen Ebene des Beverly Gepäckhalters.

Trotzdem hält alles sicher, nichts klappert oder wackelt - also trotz der mehreren Platten-Konstrukts eine solide  Befestigung.

Givi Monokey 55 l - E55 Maxia an Beverly 350

Dieses Topcase von Givi ist zur Zeit das größte Modell aus der Monokey Reihe. Für dieses Topcase gibt es neben lackierten Deckel auch interessantes Zubehör, wie nachträglich installierbare Zusatzbremsleuchten (nicht im Bereich der deutschen StVo. zugelassen) und ein Fernsteuerkit welches per Knopfdruck das Topcase öffnet. Interessant an der Bremsleuchten Thematik ist wie die Stromversorgung ins Topcase kommt.

Realisiert wird dies über zwei Kontakte in der Topcase Montageplatte und im Topcase selbst. Ich habe diese Möglichkeit genutzt um 12 V ins Topcase zu bekommen. Dies habe ich zur Innen-Beleuchtung und für eine Steckdose verwendet. Dabei bleibt das Topcase immer noch abnehmbar. Allerdings machen jetzt im dritten Jahr die Kontakte schlapp und sind eher Wackelkontakte.

Bei der weiteren Verwendung, werde ich es auf eine verriegelbare Steckverbindung umbauen. Dann kann man das Kabel abmachen und das Topcase immer noch abnehmen.



Wir haben dann mal versucht unser bewährtes Givi Topcase an der Beverly zu befestigen. Das ist uns mit der von Givi gelieferten Universal-Topcase-Halteplatte auf Anhieb gelungen.


Die drei Befestigungslöcher im Gepäckträger harmonieren perfekt mit der Givi Platte. Auch von der Seite betrachtet schmiegt sich die Givi Lösung wie ich finde am elegantesten an den Beverly Träger.



Nach kurzer Schraubarbeit - sitzt das Givi Topcase bombenfest auf der Beverly.

Natürlich muss da an der Farbe noch gearbeitet werden. Aber der Abstand ist drastisch geringer geworden, wie bei der Original - Piaggio Ausführung und irgendwie schaut es zierlicher aus und das obwohl wesentlich mehr Kapazität vorhanden ist. Das ist zumindest unser Eindruck. Übrigens das Givi Topcase darf mit bis zu 10 kg belastet werden. Da geht dann schon mehr rein als nur Brötchen, Semmeln und Brezen für das Frühstück.

Wir haben auf die ursprüngliche, graue Gepäckträger Abdeckung einfach verzichtet. Diese hat zwei erhabene Rippen, die eine direkte Montage aufeinander unmöglich machen.Außerdem müssten dann drei Löcher in die Originalplatte gebohrt werden.

Damit ohne der Original Abdeckung dann im völlig offenen Gepäckträger kein Feuchtbiotop entsteht und Fische und Frösche ihr Unwesen treiben, der Träger hat keine Entwässerung nach unten, haben wir beschlossen aus einer Aluverbundplatte eine entsprechende Abdeckung zu schneiden.

Hier haben wir erst Mal mit Papier, Bleistift und Schere eine Schablone gebastelt.


So wird es dann mal mit der Aluverbundplatte ausschauen. Als Test haben wir einfach unser Papierschablone eingelegt.

Fazit nach zwei Stunden Schrauberei und Ausprobieren: 

Wir werden bei unseren Givi Topcases bleiben, brauchen keine Beleuchtung und Steckdose nachrüsten, da wir diese ja bereits in den alten Topcases realisiert haben und es gefällt uns sogar besser, da alles niedriger und die Givi Topcases mehr lackierte Flächen haben und damit denken wir wird es wesentlich gefälliger aussehen.

Donnerstag, 7. Juni 2012

Beverly Tour Nummer 1

Von verschiedenen Beverly Freunden wurde diskutiert, sich doch mal zu treffen und vielleicht einen gemeinsame Ausfahrt zu veranstalten. Damit einfach schon mal ein Termin, ein Ort und ein mögliche Tour im Raum steht, dachte ich, ich mache mal einen konkreten Vorschlag



Hier ein erster Terminvorschlag: Samstag 7. Juli.

Erster Treffpunkt Münchner Süden - Biergarten Leiberheim 10 Uhr ( Muss noch klären ob da Uhrzeit mäßig schon auf ist ), da könnten dann die Leute die von weiter her kommen, gut Pause machen, Aufwärmen, falls nötig oder abdampfen je nach Wetterlage.

Gegen 11 Uhr weiter fahren Richtung Wendelstein. Nächster Treffpunkt 12 bis 12.30 Uhr Parkplatz Zahnradbahn Wendelstein Bahn. Dort gibt es auch ein Kaffee, so dass Leute kommend aus Richtung Osten, Niederbayern, Salzburg etc. dort direkt dazu kommen könnten.

Von dort wäre es dann nur gut 30 Minuten Fahrt zum Biker Kaffee direkt am Sudelfeld - richtige Brotzeit / Mittagessen ab 13 Uhr, Dort könnten dann eventuell Tiroler Freunde dazu kommen. Ca. 14.30 Uhr bis 15 Uhr Weiterfahrt Sudelfeld in Richtung Bayerisch Zell dann Abstecher ins Inntal nach Kufstein.

Durchs Inntal westwärts über die Kanzelkehre oder Jenbachtal zum Achensee. Dort Pause an einem sehr schönen großen Parkplatz mit super Aussicht über den ganzen See

 - von dort über Tegernsee (Rast im Bräuhaus Tegernsee) dann zurück Richtung München. Tiroler Freunde könnten nach dem Achensee über den Sylvenstein Speichersee, Wallgau, Zirlerberg nach Hause in heimatliche Gefilde. Freunde aus dem Allgäu eventuell von Wallgau aus dort in Richtung Garmisch in Richtung Osten ...

Ich habe mal den Motoplaner angeworfen - da wäre die Tour (München - München ) dann gut 230 km lang.

Hier mal ein Link für die Beverly Tour Nummer 1

Ist nur mal eine Ideen Spielerei.

Bei Interesse bitte einfach mal eine Rückmeldung geben in Form eines Kommentars hier im Blog oder gerne auch an meine Email Adresse greatone1@gmx.de  - ich melde mich dann bei Euch.

Ewald

Montag, 4. Juni 2012

Navi-Befestigung an der Beverly

Bei einem neuen Moped oder Roller gibt es am Anfang für mich sofort zwei Fragen: Wie befestigt man das Navi? Woher den Strom nehmen?

Dazu habe ich die verschiedenen Möglichkeiten an meiner Beverly untersucht. Eigentlich gibt es nur zwei Möglichkeiten:
  • Befestigung am Rohr des linken Spiegels mit passendenRam-Mount Halter
  • Anschrauben mittig im Cockpit

Die erste Variante, am Spiegel war schnell realisiert.

Die einzig wirkliche Herausforderung war der wirklich sehr dünne Spiegelarm mit gerade mal 10 mm Durchmesser. Um den lackierten Arm vor Kratzer zu schützen und außerdem den Durchmesser anzupassen, habe ich mir wie folgt beholfen.
Um das Rohr selber habe ich einen aufgeschnittenen 12 mm starken Kunststoffschlauch zuerst gelegt. Dann den üblichen Ram-Mount U-Rohrhalter RAM-B-309-7 verwendet.

Damit der U-förmig gebogene Halter überhaupt festgeschraubt werden kann, benötigt man unbedingt den Adapter RAP-319U.

Nach inzwischen über 1.200 km kann man feststellen. Diese Halterung erweist sich beim Fahren ausreichend stabil, gut ablesbar und gut mit der linken Hand bedienbar.

Allerdings, ist das zûmo sehr nahe an der Scheibe. Man bekommt das Ganze nie so 1.000%ig fest, dass sich der Halter nicht doch etwas verdrehen kann und dann an der Frontscheibe anliegt. Dann schleift man sich beim Fahren entsprechende "Trübstellen" in die Scheibe. Daher bevorzuge ich die zweite Variante die eine noch stabilere Befestigung sicher stellt.



Variante 2, an der zentralen Schraube im Cockpit

Ich habe die zentrale Schraube (M5) im Cockpit und die ovale Abdeckung (zwei Blechschrauben) entfernt und begeistert festgestellt dass sich unter dem Kunststoff Deckel des Cockpit ein stabiler Rohrrahmen befindet in den die M5 Schraube geschraubt wird.
Meine Idee ist, hier mir einen Metallbolzen zu machen der im unteren Teil ein M5 Gewinde hat und in den man oben direkt eine entsprechende Ram-Mount Kugel schrauben kann.

Es gibt eine passende Kugel mit M10/1,2 Feingewinde.
Die entsprechenden Einzelteile habe ich bereits bestellt. Bisher hatte ich nur noch nicht die Zeit mich um den Bolzen selber zu kümmern. Auch fehlt mir noch der Gewinderschneider M10 / 1,2.

Um in der Zwischenzeit nicht "Ziel-los" unterwegs sein zu müssen, habe ich mir aber schon eine Zwischenlösung gebaut.
Dazu habe ich ein Alu-Dibond Platte verwendet. Hinten in Loch für die M5 Schraube. Vorne eine Ram-Mount Kugel, ebenfalls mit M5 befestigt. Allerdings ist die Alu-Verbundplatte nicht ausreichend hart. Daher zerquetscht die Befestigungs-M5 hinten das Material und es kann nicht kraft-schlüssig angeschraubt werden. Alles schlappert beim Fahren ziemlich.Bis zur finalen Bolzen-Lösung habe ich da erst Mal einen Dämpfer unter geklemmt. Dann hält aber diese Variante sehr fest und mir gefällt die mittige Anordnung sehr gut.
Falls mir in den nächsten Tagen eine passende Eisenplatte über den Weg läuft, werde ich das Provisorium an dieser Stelle verbessern.

Über die Elektrifizierung habe ich mir auch schon Gedanken gemacht, aber dazu muss ich noch ein wenig in den Innereien meiner Beverly Feldforschungen anstellen. So bald ich da mehr weiß, werde ich weiter berichten.