Samstag, 26. Mai 2012

Erster Ausflug mit unseren Beverlys in die nahen Voralpen oder wo montiert man ein Navi?

Zwar mussten wir übliche Samstag Logistiken wie z.B. Einkaufen durchführen, trotzdem drehte sich (fast) alles um die neuen Garagenbewohner.

Als erstes versuchten wir unsere Navigationssysteme von Garmin die zûmo 660 an den neuen Rollern zu montieren. Immer eine spannende Herausforderung bei neuen Fahrzeugen.



Ram-Mount Halter an gebastelter Grundplatte, mittig.
Mit etwas Aufwand wurde erst Mal ein "guter" Befestigungsort für das Navi gesucht und gefunden.

Allerdings fehlt noch ein spezielles Ram-Mount Teil um ein perfekten Halt zu realisieren.Daher musste erst Mal etwas improvisiert werden.

Ausprobiert haben wir zuerst eine mittige Halterung hinter der Scheibe.

Etwas nahe beim Piloten, aber gut ablesbar

Allerdings hatte ich am späten Samstag Nachmittag nur Zugriff auf eine Aluverbundplatte, die für diesen Zweck nicht perfekt geeignet ist.

Deshalb habe ich zur Dämpfung der Schwingungen eine Dämmmatte zwischen Armaturen Oberkante und meiner Grundplatte eingeklemmt.

Ich habe die Fahr- und Ableseeigenschaften als sehr gut empfunden.

Bei Susannes "Ersatz"-Lisa haben wir auf die bei der Vespa bewährten Methode zurückgegriffen.

Hier die "Vespa-übliche" Montage am Spiegel

Um Kratzer am Rohr zu vermeiden, wickele ich immer erst ein Stück aufgeschnittenen Aquariumschlauch um das Rohr, bevor ich die Rohrklemme montiere.

Ich besorge mir allerdings von Ram-Mount immer einen entsprechenden Rohradapter. Mit dem kann dann die eigentlich für dickere Durchmesser ausgelegte Standrad Rohrklemme auch ohne Probleme bei dünneren Durchmessern verwendet werden. Das trifft für den Vespa GTS Spiegel und auch für das noch zierlichere Spiegel-Rohr der Beverly zu.



Gut zu sehen der Adapter für dünne Durchmesser
Auch Susanne war während der ersten Probefahrten sehr zufrieden, besonders da bei der Beverly der Garmin weiter innen zum Fahrer hin liegt, als bei der Vespa.

Susanne meinte noch, dass sicherlich die linke Position besser mit der "freien", linken Hand zu bedienen sein wird, als die sehr zentrale Position. Für mich war es aber in der Mitte völlig in Ordnung.






Trotz aller Planungen für die Beverly, war am frühen Abend Zeit für einen ersten Ausflug in die nahen Berge.

Bestes Wetter und ein tolles Abendlicht belohnte uns vier während der schönen Tour, die uns rund um den Wendelstein führte und über das Sudelfeld, einer wunderschönen kurvigen Streckenführung mit zu einer unserer Stammrunden gehört.
Wir fuhren vom Münchner Süden über Weyarn, Miesbach Richtung Fischbachau. Bei einem kleinen Fotohalt bot sich dieser schöne Blick auf Fischbachau.
Hier sieht man gut bei meiner Sophia die mittige Montage des Garmin zûmo 660. Während der gut zwei Stunden Fahrt über etwas mehr als 150km, haben die Akkus von den Navigationsgeräten gut durchgehalten. Natürlich braucht es da noch eine permanente Stromversorgung.
Wir hatten jede Menge Spaß und die beiden Beverlys erobern uns im Sturm mit den Fahrleistungen und der Straßenlage.


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