Samstag, 17. März 2012

Erstes Frühlingswochenende 2012 mit über 20°

Seit Tagen kündigen die Wetterfrösche für dieses Wochende schönstes Frühlingswetter mit Temperaturen über 20° an. Bei diesen gefühlten tropischen Temperaturen, nach -20° und mehr noch vor kurzer Zeit, scharrten nicht nur unsere beiden Vespamädels mit den Rädern, auch wir wollten den schönen Tag genießen.

Gegen Mittag war unser Ziel klar: Plansee, südlich von Füssen.

Unser Route führte uns vom Münchner Süden über die Ilka Höhe, durch das Loitsach Tal an den Starnberger See. Von dort aus weiter Richtung Murnau und Unterammergau durch den Ettaler Forst ins Ammergebirge.























 Loisach südlich von Wolfratshausen

Für mich ist es immer wieder erstaunlich, dass sich zum Beispiel im späten Winter, wenn zwar schon erstes Grün auf den Wiesen sprießt, das fehlende Laub an den Bäumen völlig neue Ein- und Anblicke auf vermeintlich gut bekannte Gebiete erlaubt. Das Loisachtal südlich von Wolfratshausen zeigt sich mit eingewachsenen Ufern und träge fließt der Fluß.


Blick auf die Loisach

Bei über 22° schnurrten unsere Vespen zügig am Fluß entlang, überwandten ohne Mühen die Endmuränen um nach kurzer Fahrt über schöne, kurvige Sträßchen bei St. Heinrich den Starnberger See zu erreichen. Von dort strebten wir südwärts nach Seeshaupt und weiter zu unserem Lieblingsrastplatz.


Diesen Rastplatz hatten wir schon vor Jahren entdeckt. Im Frühjahr schön sonnig und warm. Im Sommer durch einige große Eichen beschattet angenehm kühl. Ein etwas verwitterter Steintisch mit Holzbänken rundet den perfekten Rastplatz ab.



Nach einer kleinen Brotzeit, heißen Tee und einem guten Kaffee ging es gestärkt Richtung Murnau weiter.


Blick Richtung Riegsee und Murnau

Je weiter wir in die Berge kamen und damit natürlich auch höher um so kälter und diesiger und bewölkter wurde es. Kurz hinter Oberammergau ging es dann Richtung Westen durch den Ettaler Forst ins Ammergebirge.


 Ammergebirge kurz vor Schloss Linderhof

Vorbei am Schloß Linderhof im höher hinauf. Und dann bereits in Österreich, in fast 1.100 m Höhe - typischer Flachland-Tiroler-Fehler! Geschlossene Eis und Schneedecke auf der Straße!

Rechnung ohne den Wirt gemacht! Susanne und ich waren uns sofort einig. Trotz bester Winterreifen hatten wir keine Lust auf den Stunt! Also 180° kehrt und neue Route. Aber zuerst mussten wir wieder in Richtung Oberammergau bzw. Kloster Ettal zurück.


Bei Temperaturen von ca. 5° tat der heiße Tee gut und ich war froh einen Pullover zusätzlich anziehen zu können.

Nach einer kurzen Rast ging es dann weiter über Kloster Ettal und Penzberg zurück nach Hause. In Richtung München wurde das Wetter wieder frühlingshaft und bei gut 17° erreichten wir unser Zuhause nach gut 250 km. Für uns war es ein gelungener Ausflug.

Und Plansee! Du entkommst uns nicht!

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