Montag, 25. April 2011

1.000 km - 4 Tage Osterausfahrt

Seit Tagen hat sich für Ostern das schöne Wetter angekündigt, daher waren wir fest entschlossen unseren Plan für eine erste große Tour dieses Jahr über den Jaufenpass, Meran, Lana, Gampenpass, Madonna di Campiglio, Garadsee und zurück über die Dolomiten und Felbertauern umzusetzen. Gründonnerstag ging es los in Richtung Jaufenpass.

Diese Mal wählten wir die Strecke von München aus über Bad Tölz, Sylvensteinspeicher an den Achensee.

Der 133m tiefe Achensee ist kein Stausee, sondern ein natürlicher Bergsee und zwar der Größte von Tirol.
Der wunderschön gelegene Parkplatz am Südost Ende des Achensee gehört inzwischen schon fast traditionsgemäß zu unserem ersten Rastplatz.

Aber er wird schon zur Stromerzeugung genutzt in dem sein Wasser in den 380 m tiefer liegenden Inn geleitet wird.
Morgens hatten wir uns noch ein wenig Proviant eingepackt, so dass wir das ausgelassene Frühstück jetzt gut nachholen konnten.


Der Tisch, äh die Sitzbank ...


war reich gedeckt!


Nach kurzem Tankstopp an der nahe gelegenen JET-Tankstelle fuhren wir steil bergab nach Jenbach und dort aus weiter nach Schwaz.

Dann immer Südwestwärts das Inntal entlang bis zur Karlskirche.


Von dort aus ging es bergwärts durch das Wipptal auf der östlichen Seite. Eine für uns viel schönere Alternative als die übliche Brenner Landstraße. Viel weniger Verkehr und immer im vollen Sonnenschein, eine gerade jetzt im Frühjahr sehr willkommene Tatsache. Nach wenigen Kilometern trafen wir in Matrei auf die Standard Südroute, die Brenner Landstraße.



Der bisher gewählte Routenverlauf war ja Garant für wenig Verkehr, aber auch jetzt auf der eigentlichen Brennerroute war wenig Verkehr und wir kamen zügig voran über den Brenner, auf der italienischen Seite runter nach Sterzing und dann wieder nach oben auf die 2.094 Meter hohen Jaufenpasshöhe.

Hier hatten wir nämlich eine Verabredung mit:


Seit letzten Jahr kannten wir den genialen Erdbeerkuchen hier oben in der Passhöhe, den wir in keinem Fall auslassen wollten. Obwohl wir diese Jahr jahreszeitlich nur etwas später dran waren, lag hier wesentlich weniger Schnee als letztes Jahr. Letztes Jahr lag um die Hütte noch gut ein Meter Schnee wie dieses Foto aus 2010 unserer Tour beweist.


Einige Gäste hatten sich Stühle und Tische rausgeholt und genossen den Kaffee trotz nur einstelliger Temperaturen und ziemlich frostigen Wind im Freien.


Nach einer weiteren Tasse Kaffee und einem, leider nicht empfehlenswerten Apfelstrudel ging es bestens gelaunt ...


... die gut ausgebaute und schön befahrbare Südflanke des Jaufen hinunter.


Anfangs noch oberhalb der Baumgrenze zieht sich die Straße talwärts, stets gut gesichert ...


... Na! Es hat Pfeile! Was will man denn mehr?


Eine Fahrt durch die frisch grünen Frühjahrswälder von Südtirol, mit viel Licht durchflutet ist sicherlich ein besonderes Erlebnis. Davon genossen wir heute und in den nächsten Tagen reichlich Kilometer.

In Lana wurden wir bereits vom Seniorchef des Hotel Teiss erwartet der unsere beiden italienischen Diven aus dem Hause Vespa gebührend bewunderte. Das Hotel kannten wir schon aus dem letzten Jahr, ein Familienbetrieb direkt im Zentrum von Lana gelegen mit sehr freundlichen Service und natürlich durften unsere Mädels kostenfrei in der Garage schlafen.

Am nächsten Morgen, mit kostenlosen Visier-Putztüchern des Junior Chefs versorgt traten wir nach einem guten Frühstück die Weiterfahrt an. Erstes Etappenziel das Gampenjoch. Man übertriebt nicht, wenn man behauptet, dass die Nordflanke zum 1.518 m hohen Gampenjoch direkt noch in der Stadt Lana beginnt.


Im steten Wechsel echte Bergstrecken Abschnitte mit Steilwänden, Tunnel


und genialen Ausblicken in die Tiroler Berge wechseln sich ab ...


... mit lichten Wäldern ...


... und weiten Frühlingswiesen mit Blüten in allen Farben


Aber nicht nur zwei-rädige Einspurfahrzeuge findet man sondern wenn man genau schaut auch durchaus geländegängige Mehrspurfahrzeuge


Nach dem Gampenjoch fuhren wir weiter in Richtung des Lago di Santa Giustina einem großen Stausee der Ende der vierziger Jahre des vergangenen Jahrhunderts gebaut wurde. Die Straße führt dabei immer mit Blick zum Stilfser Nationalpark und dem Ortler Massiv.


Auch heute am Karfreitag hatten wir kaum Verkehr ...


... und wir kamen auf den schönen Straßen gut voran.


Wir folgten historischen Spuren. Bereits im Jahre 800 wandelte hier Kaiser Karl der Große auf seinem Weg nach Rom wo er sich zum Kaiser des Heilgen Römischen Reichs krönen lies. Der Campo Carlo Magno - Kaiser Karl der Große Pass wie er seit her genannt wird liegt zwischen den Brenta Dolomiten im Osten und der Adamellogruppe im Westen und hat eine Passhöhe von 1.682 m Seehöhe. Kurz vor dem Winterort Madonna di Campiglio gelegen, gab es jetzt noch Wintersport-mäßige Hinterlassenschaften wie Skilifte und letzte Skifahrer.

Panorama mit Blick in die Brenta Dolomiten

Bei der Kulisse musste natürlich ein Foto der Gipfelstürmer vor der großartigen Bergwelt der Brenta Dolomiten auf der Passhöhe gemacht werden.

Einfach nur genial die Kulisse der Brenta-Dolomiten

Die weitere Fahrtstrecke, es sind von der Passhöhe nur ein oder zwei Kilometer bis nach Madonna di Campiglio in Richtung Süden zum Sarcatal hin, ist sicherlich eine der beeindruckensten Passstraßen weit und breit. Weniger wegen den Kurven, von denen es auf der gut ausgebauten Straße nur wenige gibt aber die phantastische Bergkulisse die sich hier vor einem ausbreitet ist sicherlich alleine schon eine Reise wert.



Im weiteren Verlauf der Strecke in Richtung Riva am Gardasee hatten wir mit dem Verkehr weniger Glück. Nicht so sehr wegen zahlreichen PKWs oder anderer Verkehrsteilnehmer. Nein wir trafen auf ein italienische Leidenschaft: Radrennen. Obwohl wir trotz oder vielleicht auch wegen zahlreicher Umleitungen uns bereits auf 10 km Entfernung nach Riva am Gardasee heran gearbeitet hatten, mussten wir am Ende das Gebiet des Radrennens wegen Totalsperre mit einem Umweg von über 50 km umfahren.

Als wir Riva und den Gardasee schließlich doch noch erreichten, holte uns der Tourismus der Massen aber volle Breitseite ein. Eben noch auf verkehrsleeren Passtraßen unterwegs und jetzt im Großstadt-Dschungel am Ufer des Gardasees, zwischen Reisebus, Porsche-Cabrio und Kinderwagen gefangen am Zebrastreifen in Mitten flanierender Rentner und Freizeitsportler wahlweise im Tennis- Golfdress oder Bikini.

Wir folgten der wunderschönen Gardesana Occidentale durch zahlreiche, von Jahr zu Jahr immer besser ausgebauten Tunnels, bis gut drei Kilometer nach Limone. Dort direkt am Gardaseeufer an einer kleinen Parkbucht machten wir noch Mal Halt. Nur wenige wissen, dass hier im See immer noch die Überreste des einstigen kleinen Hafen der 400 Höhenmeter über dem See liegenden Berggemeinde Tremosine liegt.


Parkbucht direkt am ehemaligen Hafen von Tremosine

Von dort aus kann man, direkt über einem, gut 400m höher unser Ziel im diffusen Gegenlicht erkennen. Ganz oben sieht man einige Häuser und auch die herausragende Plattform, la Terrazza del Brivido - die Schauderterasse des Hotels Paradiso, in dem wir ein Zimmer für uns reserviert hatten.


In Vorfreude auf die letzten fünf Kilometer Traumstraße am Gardasee, steile Anstieg, enge Kurven, winzigste Tunnel mit 90° Haken, eine Schlucht mit Wasserfall und Brücke und spektakuläre Ausblicke auf den Gardasee.


Die enge und steile Straße erfordert schon viel Konzentration, weniger weil hohes fahrtechnisches Können gefordert ist, obwohl manche 90° Haken die mit der Straße nach Links in der Felswand verschwinden schon eine ungewöhnliche Kurvenlinie erfordern, sondern eher wegen Vater, Mutter, Sohn und Töchterchen, alle samt auf dem Fahrrad unterwegs. Die trifft man natürlich alle im gut 600m langen Tunnel der steil Berg aufführt, unbeleuchtet versteht sich, der Tunnel und die Fahradfahrer ...


Aber die ganze Kombination aus alten Tunneln, Durchfahrten, der Schlucht mit Bach und Wasserfall ist so idyllisch, man könnte fast glauben, dass diese aus einem Hollywood Film entsprungen ist.


Und man will gerne glauben, dass das berühmte Straßen Rennen Mille Miglia auch hier herauf einst geführt haben soll, besonders da immer noch dafür trainiert wird.


Im Hotel angekommen, mischten wir uns etwas erschöpft unter die zahlreichen anderen Gäste. Aber mit einem schönen kühlen Bier kehrten die Geister schnell wieder. Im Dorf selber gibt es eine ganze Reihe von Restaurants, Bars und eine Eisdiele alles gut zu Fuß zu erreichen, da kann dann einfach das Zweirad mal stehen bleiben. Wir bevorzugten eine gute Pizza aus dem Holzofen auf der Schauderterasse unseres Hotels.


Nach dem Frühstück am nächsten Morgen, wieder hoch oben über dem See auf der Hotelterrasse starteten wir in Richtung Dolomiten. Der fahrtechnische Irrsinn vom Vortag war an diesem Einkaufs-Samstag noch zu topen, so dass wir uns nur mühsam aus dem Verkehrs Wahnsinn zwischen und in Limone bzw. Riva in Stop-and-Go Geschwindigkeit in Richtung Sarcatal und Trento verabschieden konnten.


Lago di Toblino
Endlich dem Verkehrsgewusel entkommen, wurden wir am Ende des Valle dei Laghi sofort wieder mit wunderschöner Landschaft belohnt.

Schloss Toblino
Der Lago di Toblino - Toblino-See gilt zusammen mit seinem reizenden Schloss auf einem Inselchen als einer der romantischten Orte im Terntino.


Im Terntino findet sich auf Grund der günstigen klimatischen Verhältnisse alle Arten von Kulturlandschaften, auch solche die man eher weiter südlich in der Toskana ansiedeln würde.

Vom Lago di Toblino ging es dann zügig in Richtung Trient, Trento. Wie immer leisteten unsere Navis gute Dienste gerade im Straßen-Wirrwarr von Trento. Nicht ganz wie vorgesehen und durch eine komplett gesperrte Landstraße führte uns Garmin über einen fast 1.000 m hohen dicht bewaldeten Berg, durch idyllische Landschaften um dann mitten im Waldgebiet in einem der größten Porphyr Steinbrüche Norditaliens zu landen.


In der Nähe des Städtchen Albiano frisst sich der Steinbruch für mich alptraumartig durch die schöne Landschaft. Irgendwie gespenstisch, erschreckend. Heute am Karsamstag ruhte alle Arbeit und man konnte sich die Geräusch Kulisse von LKWs, Radladern, Presslufthämmer und sonstigen Maschinen nur vorstellen.



Wir folgten jetzt der SP71 in Richtung Canazei und waren wieder weit und breit die einzigen die die schöne, geschwunge Straße nutzen. Die SP71 führt immer oberhalb des Avisio Flusses entlang. Der Avisio auch Laifersbach genannt ist ein Nebenfluß der Etsch der aus dem nördlich gelegenen Gletscherstausee Lago di Fedaia entspringt.

Für die weitere Dolomiten Route hatten wir uns das Pordoi Joch und den Falzareggo Pass vorgenommen um dann über Cortina D'Ampezzo Richtung Österreich und Lienz zu fahren.


Gegen 16 Uhr erreichten wir das Pordoi Joch mit 2.239 m Seehöhe. Die schon 1905 gebaute Passstraße verbindet dabei auf Südseite Canazei mit Arabba auf der Nordseite. Leider waren dieses Mal am Nachmittag alle Berge in den Wolken, so dass sich mit die höchsten Berge hier in den Dolomiten wie Langkofel (3.181 m) und Piz Boè (3.152 m) dezent versteckten.


Auch das Sass Pordoi mit 2.950m war von Wolken umhüllt.



Dann ging es weiter wie geplant zum Passo di Falzarego.


Jeder Kilometer in den Dolomiten ist ein wahrer Traum - aber immer lohnt sich auch eine Pause um die phantastische Bergwelt auf sich in Ruhe wirken zu lassen.


Der 2.105 m hohe Falzarego Pass zählte 1909 als er gebaut wurde zu den straßenbautechnisch anspruchsvollsten Abschnitten der Großen Dolomiten Straße zwischen Bozen im Süden und Cortina d'Ampezzo im Norden. Sicherlich wegen der verwegenen Straßenführung und der schwierig zu realisierenden Abschnitten wie z. B. einer Spitzkehre in einem Tunnel in über 2.000 m Höhe.


Ein wirklich ungewöhnliche Bergpassage die man da meistern muss. Oben auf der Passhöhe hatte ich zuerst nur Augen für die Kapelle unter dem Hexenstein.


Denn diese Kapelle kenne ich schon seit ich ein Bub mit 5 Jahren war. Denn da stand das Kapellchen auf meiner Modelleisenbahn, natürlich auf einem Pappmascheberg. Die Kapelle war ein Modell der Firma Faller welche noch heute diesen Bausatz anbietet und verkauft.



Auf der Passhöhe gib es neben der Kapelle noch den Gasthof mit dem üblichen Andenkenladen und ...


.... die Station der Seilbahn welche auf den Laga Zuoi in 2.752 m Höhe führt. Sicherlich ein interessanter Ausflug in den Sommermonaten wenn die Seilbahn in Betrieb ist.

Jetzt nach über 9 Stunden Ritt durch die norditalienischen Alpen sehnten wir uns allmählich nach einem Abendessen und einem Quartier für die Nacht. Deshalb fuhren wir zügig weiter in Richtung Cortina d'Ampezzo.



Allerdings ist es zu dieser touristischen Unzeit im April nicht ganz einfach eine entsprechende Bleibe zu finden. Denn eigentlich ist die Wintersaison schon vorbei und die kommende Frühjahrs-/Sommersaison hatte noch nicht begonnen. Daher waren viele Gasthäuser mit den Schildern "Bikers Welcome" noch geschlossen und die Skifahrer Hotels schon geschlossen.



Der mondäne Wintersportort Cortina d'Ampezzo in 1.200 m Höhe bot da für uns auch keinen attraktiven Anlaufpunkt. Deshalb kletterten wir noch Mal über den Pass Tre Croci mit 1.809 m und dann weiter zu dem Örtchen Misurina, das sich um den gleichnamigen See schmiegt.

Wir folgten der Straße weiter Richtung Toblach um dann nach Osten Richtung Österreich und Lienz abzubiegen. Bald hinter der Grenze vor Sillian machte ein Hinweisschild uns auf den Sillianer Wirt aufmerksam. Das fesche Gasthaus mit großzügigen Parkplatz direkt an der B100 gelegen, war leicht zu finden.

Der Wirt ließ sofort alles liegen und stehen und zeigte uns seine geräumigen Ferienwohnungen im stilvoll renovierten ersten Stock des historischen Gasthauses. Die schöne Ferienwohnung, die gemütliche Gaststube und der attraktive Übernachtungspreis, da gab es keinen Grund lange zu überlegen.


Ein großes Wiener Schnitzel, einige schöne kühle Biere und ein paar Marillenschnäpse rundeten den schönen Tourtag ab. Am nächsten Morgen wieder eine freundliche Bedienung, ein üppiges Frühstück mit gutem Kaffee, genauso stellt man sich die österreichische Gastronomie und Hotellerie vor. 
Der Sillianer Wirt ein echter Geheimtipp!

Unser kleines Gepäck war schnell wieder in unseren Vespen verstaut und wir begannen wie geplant unsere Heimreise. Zuerst nach Lienz und dann durch den Felbertauern Tunnel in Richtung Kufstein und dann nach München.

Vor Lienz, die Lienzer Dolomiten grüßen schon.

Dann gab es in Lienz eine große Überraschung. Ein Hinweisschild welches den Zustand der umliegenden Pässe anzeigte. Darauf stand: Großglockner: OFFEN

In einer Tankstelle wurde uns die Sensation noch Mal bestätigt. Seit 35 Jahren war es das erste Mal, dass die Großglockner Hochalpenstraße noch vor Ostern geöffnet werden konnte. Da gab es für uns kein Halten. Statt durch den Felbertauern Tunnel ging es über den Großglockner.

Auf dem Weg nach Heilgenblut ...

... der südlichen Mautstation der Großglockner Hochalpenstraße.

Großglockner voraus! Die Kaiser-Franz-Josefs-Höhe und die Zufahrt zur Edelweißspitze war noch gesperrt, aber der wesentlich interessantere Hauptteil war frei und befahrbar.

Wir mussten uns die phantastische Bergwelt in gut 2.400m Höhe nur mit wenigen Autofahrern, ein paar Harley Piloten und vereinzelt übrig gebliebenen Skifahrern teilen.

Mir gefällt die Großglockner Straße am besten im Frühjahr.

Der weiße Schnee, die klare Luft, blauer Himmel, was will man mehr?
Immer wieder beeindruckend die noch vorhandenen meist Meter hohen Schneefelder links und rechts der Straße ...


... und am Parkplatz Fuschertörl

Die Wirtschaft am Fuschertörl war auch schon offen und wir holten uns eine kleine Brotzeit.

Die wenigen Gäste genossen sichtlich die Bergwelt.

Vor der Rückfahrt noch ein Mal ein Blick nach Süden bis zum Hochtor Tunnel.

Wenn man genau schaut, kann man in der Ferne sogar die Tunneleinfahrten des Mittertörl und Hochtor Tunnels erkennen.



Nach vier Tagen und über tausend Fahr-Kilometern und mehr als zehntausend Höhenmetern ging unsere erste 4-Tagestour mit unseren beiden Vespadamen unfallfrei in München zu Ende.


Wichtige Adressen unserer 1.000 km Ostern Tour:

Hotel Teiss 
Meraner Straße 5 
I-39011 Lana - Südtirol
Tel. +39 0473 561101
Internet: http://www.teiss.com


Hotel Paradiso
La Terrazza del Brivido
Viale Europa, 19
Frazione Pieve
I-25010 Tremosine sul Garda
Tel. +39 0365 953012
Internet: http://www.terrazzadelbrivido.it/


Gasthof Sillianerwirt
Hofmann Johannes
A-9920 Sillian 51
Tel. +43 4842 - 20150

Jaufenpass

Tremosine

Großglockner Hochalpenstraße

Kommentare:

Anonym hat gesagt…

Herrliche Bilder. Tolle Tour, Ihr Abenteurer.

Christian und Melina hat gesagt…

Hallo...ein tolle Tour die sie da gemacht haben. Respekt!
Sagen Sie wielange haben Sie denn für die Überquerung des Großglockners an Zeit benötigt...also mit allen Pausen, drum und dran... ?
Will nämlich diesen Sommer auch mal "rüber"...im Rahmen eines Italienbesuches..
Grüße aus Berlin [ch.grygier@web.de]

greatone hat gesagt…

Hallo Melina, hallo Christian!

Ich kann es nur schätzen, da wir einige Pausen zum Fotografieren, Staunen und Essen gemacht haben. Reine Fahrtzeit von Mautstation zu Mautstation würde ich gemütlich auf 45 bis 60 Minuten schätzen.

Wäre aber schade sich nicht mehr Zeit für die großartige Landschaft zu nehmen. Auch ein Besuch der Kaiser Franz Josefs Höhe ist bei einer ersten Reise über den Glockner eigentlich Pflicht. Wenn man dann mit der Standseilbahn runter in die Gletschermulde fährt, braucht man viel mehr Zeit.

Für die Stichstraße hinter zum Gletscherblick von der Kaiser Franz Josefs Höhe braucht man Oneway sicherlich mindestens 20 Minuten.

Letztes Jahr haben wir an Pfingsten auf der Edelweißspitze übernachtet. Der Sonnenaufgang in den Bergen war eines meiner schönsten Erlebnisse seit langer Zeit!

Dazu hier mehr:
http://www.vespamenschen.de/2010/05/groglockner-pfingsttour-2010.html

Ich wünsche Euch eine schöne Reise.

Ewald

Anonym hat gesagt…

Da kommen schöne Erinnerungen auf.Als wir jung waren mein Mann und ich, sind wir mit einem Capri-Moped herumgereist. Roller ging nicht, denn keiner von uns hatte einen Führerschein. Viele Jahre später haben wir mit dem Auto die Runde bei Cortina über die Pässe gemacht. Bei herrlichestem sonnigem Herbstwetter. Ein paar Fotos sind auf meiner Homepage.
http://members.aon.at/peterunderika/

Liebe Grüße aus Wien
Erika

Anonym hat gesagt…

Habe im "Alpentourer" euren Bericht gelesen und den Hinweis auf eure homepage. Wirklich toller Bericht. Das Hotel in Tremosine habe ich mir gleich für unsere Tour nach Sardinien als Etappenziel gespeichert. Dafür allein schon schönen Dank.
Gruss aus Senden (bei Neu-Ulm)
Hans-Dieter