Donnerstag, 31. Dezember 2009

Test


Nach diversen Einstellungen und Anmeldungen möchte ich mal kurz testen, ob ich nun auch ein Blogger bin (hießen die schweren Haushaltsgeräte, mit denen man bei der Bundeswehr den Bohnerwachs auf endlosen Gängen polieren durfte nicht auch Blogger?).

Zum Test stelle ich mal mein schönstes Weihnachtsgeschenk ein, über daß ich mich wirklich sehr gefreut habe. So hatte ich mir erst kürzlich die Frage gestellt, wie ich die mitgeführte Reserve-Birne für das Rücklicht wohl einbauen werde, sofern ich das Nummernschild mit den Inbusschrauben nicht ohne passende Schraubenzieher lösen kann.


Montag, 28. Dezember 2009

Weihnachtsausflug - Zwei

Am Sonntag leuchtete zwar nicht so die Sonne wie am Samstag, aber die hohen Temperaturen von 4° in München, und die eisfreien Straßen ließen unsere Mädels lautstark mit ihren Hufen in der Garage scharren.

Also Mittags nicht lange gefackelt, Garmin eine 170 km Route rechnen lassen, Brotzeit und Thermosflasche mit heißem Johannisbeer-Schorle eingepackt und um eins waren wir auf der Straße. Als Ziel hatten wir uns die Erdfunkstelle Raisting ausgesucht.


Die äußeren Bedingungen waren anfangs dann doch kälter als erwartet, 2° und wie üblich war meine Carla die Kalte und zeigte konstant immer 1° weniger an als als Susannes warme Tante Victoria. Aber es gibt ja bekanntlich kein schlechtes Wetter sondern nur ungeigenete Kleidung. Mit langer Unterwäsche, handgestrickten dicken Socken und unseren Goretex Jacken und Hosen war es trotz niedriger Temperaturen  angenehm.

Die guten Straßenverhältnisse, auch in langen Waldpassagen war es komplett eisfrei und trocken, ließ uns den ersten Teil der Route gut gefallen. Von Zuhause ging es über Brunnthal, Hofolding nach Otterloh in Richtung Dietramszell. Garmin hatte uns eine Route ausgesucht, die wir so in dieser Richtung noch nie gefahren waren.

Besonders der Teil zwischen Hofolding und Otterloh, kleines Sträßchen direkt durch den Hofoldinger Forst über die Salzburger Autobahn war ein Highlight. Auf dem Weg nach Dietramszell sind wir dann durch Orte gefahren, da hatten wir den Eindruck, die wurden als Filmkulisse ins bayerische Alpenvoland gestellt:  

Einige Bauernhöfe und Austragshäusel um den gefrorenen Dorfteich herum gebaut, Eisstockschützen und Kinder auf dem Eis, herumlaufende Hühner beobachtet von einer Katze...

Einfach schön.

Dann ging es über die Isarbrücke weiter in Richtung Königsdorf.

 
Hier war dann schnell ein Plätzchen, vor dem Alpenpanorama gefunden ...


 Zeit für eine Pause um sich in der Sonne mit unseren Broten und aus der Thermoskanne zu stärken.
 
 Inzwischen hatten wir schon richtig weiß-blauen Föhnhimmel.

Je näher wir den Bergen kamen um so mehr trieb der leichte Föhn die Temperaturen  bis auf 7°
 
Der Föhn ist übrigens ein Fallwind, der bei geeigneter Wetterlage über die Alpen nach Norden, Richtung München bläst. Auf Grund thermodynamischer Effekte erwärmt sich die aus den Bergen, in die tieferen Regionen strömenden Luftmassen, dabei um 1° Celsius je 100m Höhenunterschied. Insofern hat der bayerische Föhn durchaus was mit dem elektrisch betriebenen Heißluftgebläse zum Haare-trocknen zu tun.

Was da wohl wem seinen Namen gab?

 
Und wie man auf den Fotos gut sieht, macht der Föhn dann sehr schnell der weißen Pracht den Gar aus.


Die niedrig stehende Sonne beleuchtet die Wiesen, lässt dabei das Grün schon richtig frühlingshaft erscheinen und produziert lustige Schattenspiele. Eigentlich kann man gar nicht glauben, dass es sicher noch Mal richtig Schnee geben wird und es vielleicht lange dauern könnte bis wir wider einen so schönen Ausflug mit unseren beiden Vespa Mädchen machen können.
 
Unsere Finger waren bald wieder warm, gestärkt und mit warmen Bauch ...


... fuhren wir weiter in Richtung Osten auf den Stanrberger See zu.

Allerdings ließ uns dann unser gemütliches Tempo und die schöne Pause nicht mehr die Zeit den Abstecher zur Erdfunkstelle Raisting machen zu können. Denn wir hatten noch eine Verabredung mit Kaffee und Kuchen, zu der wir nicht zu spät kommen wollten.

Die Rückfahrt in der Nacht war dann bei Temperaturen knapp über 0°, auf einsamen, menschenleeren, kleinen Straßen sehr schön. Leider kein Mondlicht zu sehen aber es blies uns ein kräftiger Wind um die Ohren, der sogar einige Schneeflocken um uns herumwirbelte und ein Brummen in den Helmen erzeugte, dass der Erlkönig mir in den Sinn kam:

"Wer reitet so spät durch Nacht und Wind?"
....
Ist es der Vater mit dem Kind? Nein, zwei Vespen mit Ewald und Susanne ....
....
"Willst feiner Knabe du mit mir geh'n?
Meine Töchter sollen dich warten schön,
Meine Töchter führen den nächtlichen Reihn
Und wiegen und tanzen und singen dich ein."

....
Susanne, Susanne ... "und siehst Du nicht dort Erlkönigs Töchter am düsteren Ort?"
....
Meine Gatte, mein Gatte ... "ich seh'es genau:
Es scheinen die alten Weiden so grau"


Der Susanne grauset's, sie ... "reitet geschwind,
Erreicht den Hof mit Mühe und Not"


Nichts wars mit der Dorfdisco - aber eine schöne Tour!

Sonntag, 27. Dezember 2009

Weihnachtsausflug

Susanne und ich hatten bisher ein ganz gemütliches Weihnachten. Ohne Termine, einfach freie Zeit und nichts tun - naja Katzen-streicheln musste schon ausgiebig getan werden. Aber das tut ja bekanntlich dem Streichler und dem Gestreichelten gut.

Nach trüben Wetter während der letzten Tage, war die Freude heute Morgen groß als die Sonne ins Schlafzimmer lachte, bei ca. 4° plus, ein Vespa-Ausflug bei trockenen Straßen war gleich ausgemacht.

Mittags nach ausgiebigen Weißwurst-Frühstück mit alkoholfreiem Weißbier ging es los ins bayerische Alpenvorland.

Der Schneefall der letzten Woche war zwar fast völlig weg gefressen, vom Regen und dem Föhn, so dass jetzt nur noch wenig Schnee bis in die Berge zu sehen war, aber die Kälte ließ noch nicht an Frühjahr denken, sondern machte einem die vierte Jahreszeit schon noch bewusst.

Susanne entdeckte dann ein gemütliches Bänkchen ...

... wo wir uns und unsere Mädels sich ausruhen konnten und den Blick in die schneebedeckten Berge genießen konnten.


Es war das erste Mal, dass unsere italienischen Fräuleins mit Ihren neu in eigenen Farben lackierten Topcases unterwegs waren.


Uns gefallen sie sehr gut, besonders Susannes Victoria mit dem farblich passenden Sozius-Kissen.




Unser prämierter Lackierer hat gute Arbeit geleistet, auch wenn es eine Stange Euros gekostet hat.

Am Abend dann konnten wir uns von der Funktionalität der Top-Case Beleuchtung wieder mal überzeugen. Schwarze Handschuhe im schwarzen Topcase, bei Nacht und wenig Umgebungslicht, kein Problem.




Der abgeschlagene Star Wars Storm Trooper Kopf in meinem Topcase ist übrigens mein Helm, 
 
auch wenn er mit der Topcase Beleuchtung etwas gespenstisch wirkt.


Freitag, 25. Dezember 2009

VESPA Weihnachten

Ich wünsche allen VESPA Freunden eine geruhsame und erholsame Zeit, und ein erfolgreiches Jahr 2010.

Falls der Regen hier in München wieder mal aufhört kommen auch noch ein paar Winter-Vespa-Fotos.


Ewald

Mittwoch, 9. Dezember 2009

Vespa Menschen

Liebe Vespa Freunde und Vespa Fans!

Seit über 4 Jahren fahre ich einen 125er Hexagon Roller. Als der im Frühsommer immer mehr zum Sanierungsfall wurde, haben meine Frau und ich beschlossen uns einen neuen Roller zu kaufen. Kurz nach diesem Entschluss waren wir dem heimtückischen Vespavirus anheim gefallen und wir waren uns sicher, ein richtig großer Roller muss her! Also sollte es eine Vespa GTS mit 250cm³ oder 300cm³ sein.

Auf der Suche nach Entscheidungshilfe sind wir dann auf das vespaforum.de gestoßen. Dort haben wir sehr viele und sehr nette VESPA Begeisterte kennengelernt. Persönlich getroffen haben wir dann viele Vespa Freunde, anlässlich eines Treffens in Franken und auch bei ein paar gemeinsamen Ausfahrten.



Inzwischen haben Susanne und ich den für so einen großen Roller nötigen A-Führerschein gemacht und jeder von uns fährt eine GTS 250 ABS. Meine ist feuerrot, die von Susanne ist vornehm tiefblau mit heller Sitzbank.


Wer und was?
Ich möchte zusammen mit anderen VESPA Begeisterten einen Blog mit kleinen Geschichten und Anekdoten rund um die italienischen Kult-Roller machen.

Es sollen hier gleich berechtigt genau so Tipps und Tricks zum Fahren, zum Ausbauen und Stylen der Roller stehen, wie auch ausführliche Routen Beschreibungen, aktuelle Informationen zu großen gemeinsamen Ausflügen, Hauptsache es ist interessant und hat irgend wie mit der Vespa zu tun.

Aktuell suche ich noch nach der zweckmäßigsten Blog-Software und nach Gleichgesinnten, die hier mitmachen möchten, also mitschreiben, mitfotografieren und spontan und kreativ Beiträge erstellen. Denkbar ist auch, dass man zum Beispiel während einer gemeinsamen mehrtägigen Fahrt, direkt per Handy hierher aktuelle Eindrücke per Text, Foto und Video transportiert, so dass viele direkt daran teilhaben können.

Rückmeldungen?

Natürlich sind auch alle Leser eingeladen mit Ihren Kommentaren, Anregungen, Fragen und allen Arten von Rückmeldungen hier mit zu machen.

Erwartungen?

Keine! Aber ich bin schon sehr gespannt, wie es hier weitergeht!

Samstag, 28. November 2009

Vespa ABS Leuchte


Seit der letzten Ausfahrt leuchtet die ABS Leuchte im Armaturenbrett.
Hoffentlich kriegen das die Vespa Offiziellen bald gerichtet.

Freitag, 21. August 2009

Fahrsicherheits - Training mit Roller

Susanne und ich haben als Vorbereitung für unseren Klasse-A Führerschein im August ein Fahrsicherheitstraining beim ADAC gemacht. Es hat auf dem ADAC Übungsplatz in Regensburg stattgefunden.

Um 9 Uhr gings los. Nette Teilnehmer, sehr netter, kompetenter, junger Trainer.

Zuerst kurzes Vorstellen der sieben Teilnehmer, was man sich vom Training erwartet, ob man schon mal Probleme hatte, einen Unfall und so.

Bei sieben Teilnehmer hatten zwei schon schwere Unfälle, mit großen Maschinen. Einem sehr jungen Fahrer stand im Wald in einer unübersichtlichen Kurve ein Rehbock bei 80 km/h im Weg. Das große Motorrad Totalschaden, er hatte nur ein paar blaue Flecken. Dem anderen ist mit einer großen Duccati die Straße ausgegangen, DUC im Moto-Himmel, er Schlüsselbeinbruch und sonst einiges.

Dann ging es auch auf die Piste. (Ein etwas in die Jahre gekommener Übungsplatz, Clo-Container, großes Holzhaus/Barracke als Besprechungsraum - na ja dafür ist das Training in Regensburg auch 15€ billiger als in Augsburg.

Zuerst mal warm werden mit dem kleinen Rundkurs, dann Lockerungsübungen, linke Hand vom Lenker und winken, Füße mal rechts, mal links raus, stehend fahren, geht sogar mit dem Roller :D

War ein guter Einstieg.

Dann war mal kreiseln angesagt, Kreis so schnell fahren bis es schleift, dann Einführung, wie man durch Verlagerung die Maschine aufrichten kann, es dann nicht mehr schleift und man doch um den Kreis kommt ....

Zuerst im Uhrzeigersinn und dann auch mal anders herum. Nicht nur damit man keinenDrehwurm bekommen hat, sondern es gab für jeden eine bevorzugte Drehrichtung, die er /sie dann auch besser beherrschte.

Dann wurde erläutert warum der Lenker, Lenker heißt und nicht "Festhaltestange" - Die daraus folgende Übung: Lenkimpuls. War echt toll!

Lenker mit der linken Hand nach vorne schieben, rechte am besten loslassen sonst traut man sich nicht ... Wohin fährt das gute Stück?

Also noch Mal langsam .... Lenker mit der linken Hand nach vorne schieben ?????

Also nach rechts lenken ..... Genau der Roller macht


einen Satz in die LINKS-Kurve und fährt nach links.

Das Ganze wurde an einer Hütchen Barriere zig-Mal geübt. Hat einfach riesig Spaß gemacht und echt was gebracht.

Dann wurde bremsen geübt, abwechselnd vorne und hinten, langsam sich rantastend bis zum blockieren der Räder, vorne ganz vorsichtig, da ein blockierndes Vorderrad eigentlich immer einen Sturz bedeutet, das blockierende Hinterrad beherrschbar ist. Alles natürlich immer unter Anleitung und Aufsicht.

Wir haben viel gelernt über den Roller in Grenzsituationen beim Bremsen.

Alle Teilnehmer haben da richtig Gummi auf der Strecke gelassen. Übrigens in der Zeit von 9 bis 17 Uhr mit ca. 60 Minuten Pause haben wir da fast 70 km abgespult.

Da zwei Maschinen mit ABS da waren konnten wir life den Unterschied zwischen ABS und nicht ABS sehen. Ich hab den Trainer ein Loch in den Bauch gefragt. Kurz zusammengefasst: Ja ein gut geübter Fahrer steht auf trockener Fahrbahn mit griffigen Belag mit identischer Maschine OHNE ABS schneller als MIT ABS.

Dann haben wir die Fahrbahn nass gemacht!

Auch wieder Bremsen geübt, immer immer wieder. Du kannst halt einfach alles ausprobieren, mit Anleitung mit Kritik und mit Bestätigung.

Selbst bei nur ganz leicht nasser Fahrbahn, für die nicht ABSler keine Chance mehr auch nur annähernd an die Bremsleistungen der ABS Teilnehmer ranzukommen.

Seit da bin ich 100%ig überzeugt, dass es richtig war die 250er ABS zu kaufen.

Am Nachmittag gab es dann noch vieles zum richtigen Verhalten bei plötzlichen Hindernissen: Mit Lenkimpuls Hacken schlagen - wie rum um das Hindernis - rechts - links oder doch volle Pulle bremsen ....

Aussage: hängt natürlich von der Situation ab, aber im Prinzip unter 80 km/h hast Du nur einen Schuss frei. Also entweder drum-Rum oder volle Pulle bremsen. Daher bei der Entscheidung bleiben und hoffen ...

Dann waren noch eindrucksvolle Vorführungen vom Trainer, was ist der Unterschied zwischen 30 und 50 km/h Geschwindigkeit. Er zuerst mit 30 an einer Hütchenreihe 1 Sekunde Zeit (übliche Reaktionszeit) vorbei und dann volle Pulle gebremst bis zum Stillstand. Da dann Hütchen hingestellt.

Dann das ganze Manöver mit 50 km/h. Wir durften vorher raten wo er zum Stehen kommen würde. Keiner hat richtig geraten.

Er 50 km/h, nach der Hütchenreihe 1 Sekunde weiter, dann voll in die Eisen.

Um es kurz zu machen, die Sekunde war noch nicht rum, da war er schon an dem Hut vorbei, der markierte woher er mit 30 gestanden ist. Da fängt man noch Mal ganz neu an über 30er Zonen zu denken.

Am Ende zum Ausklang gab es dann noch langsame Übungen,mit Anhalten ander Hand vom Trainer und wieder losfahren. Natürlich ohne Füße am Boden. Oder 180° Grad Kehre, mit höher drehendem Motor und betätigter Hinterbremse, da kannst du auf ein Mal Kreise fahren, das habe ich vorher nicht für möglich gehalten.

Viel zu schnell war es 5 Uhr Nachmittag, der Trainer hat sogar noch 1/2 Stunde länger gemacht.

Dann hieß es wieder Roller aufladen und nach Hause!





Sobald unsere ABS Vespen da sind, machen wir sicher den nächsten Kurs.

Ich kann so ein Training nur jedem empfehlen!

Ewald.

Mittwoch, 5. August 2009

Navigation mit dem Roller - welches Navi?

Wir erkunden mit unseren Vespen gerne auch unsere nähere Umgebung und wollen dabei nicht auf ein Navigations Gerät verzichten. Neben den offensichtlichen Navigations Vorteilen bietet so ein Gerät auch über Bluetooth die Möglichkeit eine Handy mit an Bord zu haben. Dieser Post soll ein paar Auswahl Argumente liefern und Hinweise geben worauf man bei der Auswahl achten sollte.

Ich habe von Garmin den Zümo 660 und für das Auto einen TOMTOM 920.

Als für uns fest stand, dass wir ein Navi am Roller wollen, haben wir erst den vorhandenen TOMTOM ausprobiert. Halterung beim RAMMOUNT besorgt und los.

Allerdings war dann nach 1 Stunde Essig, denn Akku leer .... upps .... Daher war dann auch schnell klar, dass man für TOMTOM eine Stromversorgung zum Bordnetz braucht.

Darum mal zum Test den Garmin Zümo 660 besorgt. Laut Datenblatt sollte der 4 bis 6 Stunden gehen. Testergebnis Zümo 660: 70 Minuten!

Da war mir dann ziemlich klar, nur mit einen direkten Anschluss an der Bordelektronik ist das eine sinnvoll ein setzbare Variante. Jetzt habe ich eine wasserdichte, schraubbare Stromversorgung aus der Gummimanschette am Spiegel. Mir war es zu gefährlich und umständlich die Stromversorgung über ein rumhängendes Kabel zur dicken Dose (Die üblich als 12V Steckdose bezeichnet Variante ist eigentlich gar nicht die Steckdose sondern der Anschluss für einen Zigarettenanzünder)in der Schulter am Beinschild zu machen. Aber viele Vespakollegen machen das so und sind damit glücklich.


Das Gegenstück habe ich unter Verlust der Garantie in die Motorrad / Roller Halterung des Zümo 660 eingebaut.

Falls jemand so einen Kabelsatz:
  • 2m Kabel mit IP67 angeschweißter 3-poliger Buchse,
  • 3-poliger Stecker IP67 zum Löte
  • Schutzkappen für Stecker bzw. Buchse
will, PN an mich, kostet € 45 plus Mwst. und Versand

Beim Garmin ist da ein riesen Paket an Zubehör dabei. Alles was man so braucht oder auch nicht fürs Moped und Auto. Was fehlt ist der TMC, geht nur über Aufpreis und USB. Mechanisch ist die Halterung fürs Moped von RAMMOUNT. Damit kann man ohne Schwierigkeiten mit etwas Silikonschlauch und einen zusätzlich zu besorgenden Adapter alles an den Spiegel schrauben. Der Zümo wird dann einfach in diese Halterung eingeklinkt, keine Schutzstrippe, Nichts! Nach fast 3.000 km mit Zümo ist er trotz manchmal holpriger Piste immer dran geblieben. :-)

Wasserdicht hätte ich beim TOMTOM mit Tasche oder Gehäuse lösen wollen, finde ich jetzt aber nicht so toll und der Zümo 660 ist einfach wasserdicht. Habe schon mehrere bis zu 3 Stunden Regenfahrten mit dem Zümo660 hinter mir. Kein Problem! Ist einfach dicht! Ohne Tasche! Ohne zusätzliches Gehäuse.

Wasserdicht ist ein wichtiges Argument! Wenn man es einfach und sicher haben will - im Regen. Brauchen also die reinen Schönwetter Fahrer überhaupt nicht. Bei einem Bekannten war der kondom-lose TOMTOM nach 30 Minuten Regen im Elektronikhimmel :shock:

An der Zümo Halterung ist ein Kabelmonstrum, welches mit einer Strippe Stromversorgung, einer weiteren Strippe USB und mit noch einer Strippe Audio verbindet. Diese drei Kabel kriegst Du nie durch ein sinnvolles Loch (Durchmesser ca. 20mm nötig) in der Vespa wenn es hinterher noch dicht sein soll ... daher dann meine Eigenkonstruktion.

Audio löse ich rein per Buetooth.

Der Garmin funktioniert problemlos mit unserem N-Com Bluetoothkit in den Nolan Helmen. Manchmal geht die Bluetooth Verbindung verloren, wenn man diese dann wieder händisch herstellt, textet einen Garmin voll, mit den nicht übertragenen Anweisungen - aber ansonsten klappt es perfekt. Der TOMTOM kam bluetooth mäßig mit den N-Com gar nicht zu recht.

Das kann aber genauso gut an dem N-COM liegen und nicht an TOMTOM - aber mit Garmin klappt es halt.

Beim Garmin ist ein Software zur Routenplanung dabei. Eine Route kann natürlich auch direkt im Garmin geplant werden. Software funktioniert, muss umständlichst freigeschaltet werden, niemals den kleinen DIN A6-großen, gelben Zettel aus der Verpackung wegwerfen! Ich würde mir die Software komplett anders wünschen, aber es gibt nichts anderes, besseres. Aber man kann damit Routen planen und in den Garmin samt Wegepunkte übertragen.


Aus dem Garmin kann man die gefahrenen Strecken, als Traces an den PC zurück übertragen und damit seine gefahrenen Kilometer dokumentieren. Wer es braucht und wem es gefällt, ist davon sicher begeistert.

Und man schafft es auch eine Route aus googlemaps in den Garmin zu übertragen - und wenn es Dir reicht, dass am Ende nur das Ziel im Garmin ankommt ist das ein guter Weg der lange dauert. Ungeduldige Zeitgenossen geben das Ziel direkt im Garmin ein, ohne USB-Kabel, ohne Browser PlugIn - einfach so. Aber warum einfach, wenn es umständlich geht? Daran sind aber nach meiner Einschätzung die google Leute schuld.

Wer TOMTOM gewöhnt ist, muss sich mit dem Garmin ziemlich umstellen. Die Anzeige ist komplett anders. Garmin zeigt Dir sofort die nächste Abzweigung an, sowohl als Texthinweis wie auch auf der Karte. Als TOMTOM User meinst Du dann, dass es gleich wieder links geht. Du entspannst Dich erst wenn Du gelernt hast, den Hinweis in 20km zu interpretieren. Ist aber einfach Gewöhnungsbedürftig.

TOMTOM 920 ist definitiv schneller, beim Garmin kommt es schon mal vor, dass er erst an der Karte rumpinselt wenn Du schon lange vorbei bist. Nicht häufig, aber habe ich schon das eine oder andere Mal erlebt.

Ach ja nicht zu Letzt eventuell auch wichtig für die Kommunikation Junkies :lol: Bluetooth Handy Anbindung an den Garmin und damit dann auch in den Helm ohne Probleme, auch mit Handy eigenen Sprachbefehlen. Klappt prima bei uns mit Motorola motorazr V9 gut, automatisch Rufannahme und allem üblichen Gedöns.

Kartenmaterial ist super und was ich mir vorstellen kann in mehreren Tagen mit der Vespa erreichen zu können, alles da. Wie es tatsächlich in Nordhinterdschingiskan ausschaut - weiß ich nicht, aber EU ist sicher komplett.

Montag, 6. Juli 2009

Hallo