Dienstag, 3. September 2013

Vespa 946

Ich wollte dann doch nicht dumm sterben und wollte endlich mal das legndär, berühmte und neueste Vespa Modell die Vespa 946 endlich mal selbst in Augenschein nehmen.Was habe ich nicht schon alles über das nun wirklich sündhaft teure Vespa Modell 946 gehört und gelesen!

Zuerst mal: "Zu Teuer!"

Dann natürlich: "Zu wenig Motor!"

Limitiert: "Auf 1.000 Stück, weltweit"

und, und und ....

VESPA 946, Front in weiß bei Körner Motobikes, Ottobrun bei München

Da stand sie dann bei meinem Lieblings Motorrad und Rollerhändler in Ottobrunn bei München, Körner-Motobikes der natürlich auch Vespa-Händler ist. Vorher habe ich auf der zugehörigen Vespa 946 Webseite schon mal einen ersten optischen Eindruck gesammelt.

Aber jetzt im Körner-Motobikes Showroom dem einzigen Vespa-Händler in München - Ottobrunn, da war ich schon hin und weg, was sich die italienischen Konstrukteure bei Piaggio / Vespa ausgedacht hatten.

Vespa 946, schwarz Scheinwerfer mit "946" Schriftzug im Scheinwerfer

Eine echte 125er Vespa mit neuester Technik, ABS & ASR, digitalem Cockpit ist sie geworden.

Vespa 946, Cockpit mit dezenter blauer Hintergrund-Beleuchtung

Sicherlich weniger das Cruiser Modell für die langen Touren über Land. Aber als echtes Stadt-Mädel ist die Vespa 946 sicherlich ein echter Hingucker und mit viel Liebe zu vielen Details ausgestattet worden. Sowohl technische, modernste Features wie das runde LED Rück- und Bremslicht ...

Vespa 946, rundes LED Rück- und Bremslicht


... wie auch vielen zeitlos schönen und schmucken Bedienelementen

Vespa 946 - Schalter am linken Lenkergriff




Alle Bedienelemente am Lenker sind gut erreichbar, griffig und natürlich schön und aufwändig gestaltet.

Vespa 946, Schalter am rechten Lenkergriff. Jedes Detail ein Augenschmaus!

Der Griff selbst ist natürlich ein Handschmeichler und für mich ein weiteres optisches High-Light


Vespa 946, Lenkergriff mit roten Leder überzogen, feine Handarbeit

Tolle handwerkliche Details wie die mit rotem Leder überzogenen und sichtbarer Naht versehene Lenkergriffe inklusive der Kombination mit sparsam verwendeten Chromteilen ...

Vespa 946 Detail: Ricordo - 2013 - Italiano

Ich konnte mich an der Vespa 946 kaum satt sehen und meiner neuen Digitalkamera mit dem Festbrennweiten Objektiv mit großer Blendenöffnung von 1.8 hat sie auch gefallen. Besonders der Scheinwerfer hatte es uns angetan.

Schau mir in die Augen, Kleiner!

Vespa 946 Schweinwerfer, weiß

.... scheint mir die italienische Schönheit zu zuflüstern!

Sie ist sicherlich ein Fahrzeug, welches nicht in jede Roller-Garage passt und auch gar nicht will. Man hat die Wahl zwischen Schwarz und Weiß, die einzigen beiden Farben in denen diese beide Diven erhältlich sind.

Vespa 946 in Schwarz oder Weiß. Braucht es wirklich eine andere Farbe für diesen Roller?

Für knappe 10.000 € bekommt man erstaunlich viel schöne Optik die eigentlich zu schade ist um sie wirklich auf der Straße zu fahren.

Technische Spezifikation


946 125 i.e. 3V
Motor 4-Takt 3-Ventil
Hubraum 124 cm3
Leistung 10,5 kW bei 6.500 U/min
Drehmoment 12,0 Nm bei 8.250 U/min
Kühlung Flüssigkeit
Getriebe Automatik
Höchstgeschwindigkeit 93 km/h
Bremse vorne Scheibe, 220 mm
Bremse hinten Scheibe, 200 mm
Felge vorne 12 x 3,00
Felge hinten 12 x 3,00
Bereifung vorne 120/70 – 12 51P
Bereifung hinten 120/70 – 12 62P



Leergewicht 154 kg +/- 5 kg
zul. Gesamtgewicht 340 kg
Tankinhalt ca. 8,0 Liter +/- 0,5
Kraftstoffart Super Bleifrei
Starter Elektrisch
Abgasreinigung EURO3-Norm

Montag, 1. Oktober 2012

Unsere erste Herbsttour


Hallo Roller-Freunde!

Susanne und ich haben uns ganz spontan entschlossen, am Montag ein Zweitages Tour in die Dolomiten zu machen. Wir werden von München über den Brenner, Penserjoch Richtung Bozen fahren.

Dann über den Karersee ... (dort haben Trolle den Regenbogen gefangen  ;-)


... die kleine Sella-Runde ...






... Falzarego (die Kapelle stand immer auf meiner Modelleisenbahn )



... und wenn das Wetter genial ist über den Großglockner zurück nach München. Ansonsten wird die "Ausweichroute" Über Antholz - Stallersattel - Felbertauern.

Stallersattel ist eine so enge, alte Militärstraße, dass man dort immer nur in Blockabfertigung fahren kann. Volle Stunde bis 15 nach Talwärts Richtung Antholz, halbe Stunde bis 45 Minuten bergwärts Richtung Österreich.

Die Mädels scharren schon mit den Hufen in der Garage und wir freuen uns sakrisch nach langer arbeitsreicher Zeit uns endlich wieder den Fahrtwind um die Ohren blasen zu lassen.

Ewald

Donnerstag, 28. Juni 2012

www.beverlyforum.de - das Beverlyforum

Susanne und ich haben uns in den letzten Wochen immer mehr  mit den neuen Beverly 350 SR Touring beschäftigt. Dabei ist uns aufgefallen, dass es keine richtige Internet Heimat für Beverly Fahrer und Fahrerinnen gibt. Susanne hatte vor Jahren eine eigen Internet Community mit eigener Software. Da gab es ein Forum, einen Chat und vieles weiteres nützliches.

Kurzerhand hat Susanne Ihre alte Software auf den heutigen notwendigen Softwarestand gebracht und jetzt ist es Online.

www.beverlyforum.de

Das Forum für alle Beverly Verrückten, Begeisterten und Piloten. Egal ob männlich oder weiblich, egal ob 200, 300, 350, 400 oder 500 - es ist für alle ein Anlaufpunkt.

Als Namen haben wir uns dafür beverlyforum.de einfallen lassen.

Aktuell beschäftigen sich die meisten Beiträge mit der neuesten Beverly 350 mit ABS und ASR. Die Piaggio Händler können nich genügend Maschinen beschaffen, das Modell verkauft sich wie geschnitten Brot.

Das ist sicherlich auf den Ausstattungsumfang wie ABS, ASR, 34 PS Motor der neuesten Piaggio Motorentechnik und letztlich auch auf den sehr interessanten Preis von unter € 5000 zurückzuführen.

Der Roller macht ringsrum Freude, ist mit weit unter 4 l/100km sehr sparsam, muss nur alle 20.000 km zur Inspektion und alle 10.000 km zur Wartung.

Viele neue und alte Beverly Freunde tummeln sich bereits im Forum beverlyforum.de - es gibt Erfahrungsberichte, Tourbeschreibungen. Aber es finden sich auch schon Tipps und Tricks zu der Steckdose im Handschuhfach, Heizgriffen, Warnblinkanlage, Navi-Installation und auch Beiträge zu den gerade von größeren Fahrern als unpraktisch empfundenen Höcker auf der Sitzbank und wie man da abhelfen kann.

Es ist sogar schon ein erstes Treffen der Beverlyfreunde Mitte Juli 2012 geplant.

Susanne und ich freuen uns schon auf rege Teilnahme im neuen Beverlyforum beverlyforum.de und laden Jeden herzlich dazu ein. Natürlich finden auch andere Rollerfahrer und Fahrerinnen Interessantes rund um das Rollerfahren - man kann auch auf anderen Rollern Spaß haben.


Freitag, 8. Juni 2012

Topcase für die Beverly 350

Aktuell verfügen wir zwar schon über zwei Beverlys 350, aber die Topcases sind aktuell nicht liefrbar. Wir sind auch noch immer nicht sicher ob wir das originale Topcase von Piaggio nehmen wollen, da gibt es ein großes und ein kleines. Oder ob wir doch wieder auf Givi zurückgreifen?

Heute hatte Susanne die geniale Idee, dass wir unsere bewährten Givi 55l Topcases verwenden könnten. Diese hatten wir zwar für unsere Vespas entsprechend passend lackiert und weiter gepimpt. Das bedeutet in der vespamenschen Luxus-Ausführung gibt es eine Beleuchtung und eine Steckdose zum Laden von Handy, Bluettooth Sprechanlage, Kamera etc. - darauf möchten wir bei unseren neuen Rollern natürlich nicht verzichten.

Original Piaggio 36 l Topcase für die Beverly 350



Susanne fährt ja aktuell eine Leih-Beverly mit dem kleinen Piaggio Topcase, da war es einfach mal beide Varianten, die von Givi und die von Piaggio zu vergleichen.


Das Piaggio Topcase macht einen sehr wertigen Eindruck und verfügt über einige Funktionalitäten die Mann als Vespapilot / Frau als Vespapilotin bisher vermisst hat.

Als erstes fällt auf, dass es
  • über einen Fanggurt im Deckel verfügt 
  • abnehmbar ist
  • im Lieferumfang des Fahrzeugs gibt es einen Schließzylinder, so dass Fahrzeug und Topcase mit dem selben Schlüssel aufgesperrt werden können
Der Fanggurt verhindert, dass bei ruschigen Umgang der Deckel des Topcases beim Öffnen zu weit nach hinten geöffnet oder im schlimmsten Fall geschleudert wird.

Beim Vespa Topcase macht es dann gerne: KNAAAACKKKKKS!

Ein Geräusch welches mit erheblichen Kosten verbunden ist, da dann ein neues Topcase fällig ist, da die gebrochenen Scharniere nicht ersetzt werden können.

Über die Vorteile, dass es abnehmbar ist kann man sicher geteilter Meinung sein. Bei meinem Givi Topcase, voll geladen mit Einkäufen, habe ich es schon sehr geschätzt meine Beute direkt ins Haus tragen zu können. Ins Hotel habe ich es aber noch nie mitgenommen.

Mit einem Knopf im Inneren kann man einstellen ob es überhaupt abnehmbar ist oder nicht.

Steht der Knopf auf OPEN dann kann man, wenn man den Schlüssel nach links dreht das Topcase nach oben wegklappen und abnehmen.

In der Position Close geht das nicht.

Der Griff des Topcase ist gut und macht einen robusten Eindruck.




Nach dem Abnehmen des ganzen Topcases bleibt die Topcase Halteplatte auf der Beverly zurück.

Optisch ist dies dann natürlich nicht unbedingt der Hingucker. Aber man muss sich halt zwischen Optik und Transportfunktionalität entscheiden.

Bei näherer Betrachtung ist uns aufgefallen, dass die Topcase Befestigung irgend wie ungewöhnlich ist. Denn auf der grauen Kunststoff-Platte des Gepäckträgers gibt es eine zusätzliche, zwischen Gepäckträger und Topcase-Halteplatte liegende Montageplatte.


































Dadurch baut das Topcase irgendwie höher als erwartet und die Befestigung macht einen Eindruck wie auf Stelzen. Dies fällt aber erst auf, wenn man neben der Beverly kniet und sich das Ganze genauer ansieht.Trotz oder vielleicht auch wegen dieser Konstruktion sitzt das Topcase sehr stabil auf der Beverly. Da wackelt nichts und alles ist fest und solide.

Wir haben die Befestigung mal zerlegt und folgendes festgestellt.


Unter der grauen Kunststoffplatte auf dem Gepäckträger befinden sich im Inneren drei Montagelöcher.

Nur passen diese drei Löcher nicht zu den eigentlich reichlich vorhandenen Befestigungslöchern/Schlitzen in der Topcase Halteplatte.

Offensichtlich hat die konstruktive Abstimmung zwischen den verschiedenen Abteilungen nicht richtig funktioniert.

Glücklicherweise gibt es eine Universal-Montage-Platte, um das was vergessen wurde eben universal auszugleichen und anzupassen. Damit diese (Universal) Montageplatte, die am Ende zwischen Gepäckträger und Topcase Halteplatte liegt, überhaupt befestigt werden kann, muss man erst drei Löcher in die graue Abdeckplatte bohren. Also späterer Rückbau bedeutet, mit drei Löchern leben oder Reserve Abdeckung bestellen.
 
Alle Probleme sind aber durch diesen Kunstgriff noch nicht gelöst.

Da die ursprüngliche Kunststoff-Abdeckung zwei erhöhte Rillen hat, kann die Universal- Montageplatte nicht bündig aufliegen und muss auf Abstandsbolzen gesetzt werden.

Dadurch ergibt sich dann der stelzenartige Eindruck von der Seite.

Die Universal Montageplatte ist aus Metall und verfügt über acht  Gewindelöcher / Gewindebolzen und macht einen sehr soliden Eindruck.

Auf diese mittlere Montageplatte wird dann die eigentliche Topcase Halteplatte geschraubt und dann das Topcase darauf eingeklinkt.

Durch dieses Sandwich aus Gepäckträger, Montageplatte und Topcase Halteplatte, ergibt sich ein ziemlicher Abstand von der Unterseite des Topcases bis zur ursprünglichen Ebene des Beverly Gepäckhalters.

Trotzdem hält alles sicher, nichts klappert oder wackelt - also trotz der mehreren Platten-Konstrukts eine solide  Befestigung.

Givi Monokey 55 l - E55 Maxia an Beverly 350

Dieses Topcase von Givi ist zur Zeit das größte Modell aus der Monokey Reihe. Für dieses Topcase gibt es neben lackierten Deckel auch interessantes Zubehör, wie nachträglich installierbare Zusatzbremsleuchten (nicht im Bereich der deutschen StVo. zugelassen) und ein Fernsteuerkit welches per Knopfdruck das Topcase öffnet. Interessant an der Bremsleuchten Thematik ist wie die Stromversorgung ins Topcase kommt.

Realisiert wird dies über zwei Kontakte in der Topcase Montageplatte und im Topcase selbst. Ich habe diese Möglichkeit genutzt um 12 V ins Topcase zu bekommen. Dies habe ich zur Innen-Beleuchtung und für eine Steckdose verwendet. Dabei bleibt das Topcase immer noch abnehmbar. Allerdings machen jetzt im dritten Jahr die Kontakte schlapp und sind eher Wackelkontakte.

Bei der weiteren Verwendung, werde ich es auf eine verriegelbare Steckverbindung umbauen. Dann kann man das Kabel abmachen und das Topcase immer noch abnehmen.



Wir haben dann mal versucht unser bewährtes Givi Topcase an der Beverly zu befestigen. Das ist uns mit der von Givi gelieferten Universal-Topcase-Halteplatte auf Anhieb gelungen.


Die drei Befestigungslöcher im Gepäckträger harmonieren perfekt mit der Givi Platte. Auch von der Seite betrachtet schmiegt sich die Givi Lösung wie ich finde am elegantesten an den Beverly Träger.



Nach kurzer Schraubarbeit - sitzt das Givi Topcase bombenfest auf der Beverly.

Natürlich muss da an der Farbe noch gearbeitet werden. Aber der Abstand ist drastisch geringer geworden, wie bei der Original - Piaggio Ausführung und irgendwie schaut es zierlicher aus und das obwohl wesentlich mehr Kapazität vorhanden ist. Das ist zumindest unser Eindruck. Übrigens das Givi Topcase darf mit bis zu 10 kg belastet werden. Da geht dann schon mehr rein als nur Brötchen, Semmeln und Brezen für das Frühstück.

Wir haben auf die ursprüngliche, graue Gepäckträger Abdeckung einfach verzichtet. Diese hat zwei erhabene Rippen, die eine direkte Montage aufeinander unmöglich machen.Außerdem müssten dann drei Löcher in die Originalplatte gebohrt werden.

Damit ohne der Original Abdeckung dann im völlig offenen Gepäckträger kein Feuchtbiotop entsteht und Fische und Frösche ihr Unwesen treiben, der Träger hat keine Entwässerung nach unten, haben wir beschlossen aus einer Aluverbundplatte eine entsprechende Abdeckung zu schneiden.

Hier haben wir erst Mal mit Papier, Bleistift und Schere eine Schablone gebastelt.


So wird es dann mal mit der Aluverbundplatte ausschauen. Als Test haben wir einfach unser Papierschablone eingelegt.

Fazit nach zwei Stunden Schrauberei und Ausprobieren: 

Wir werden bei unseren Givi Topcases bleiben, brauchen keine Beleuchtung und Steckdose nachrüsten, da wir diese ja bereits in den alten Topcases realisiert haben und es gefällt uns sogar besser, da alles niedriger und die Givi Topcases mehr lackierte Flächen haben und damit denken wir wird es wesentlich gefälliger aussehen.

Donnerstag, 7. Juni 2012

Beverly Tour Nummer 1

Von verschiedenen Beverly Freunden wurde diskutiert, sich doch mal zu treffen und vielleicht einen gemeinsame Ausfahrt zu veranstalten. Damit einfach schon mal ein Termin, ein Ort und ein mögliche Tour im Raum steht, dachte ich, ich mache mal einen konkreten Vorschlag



Hier ein erster Terminvorschlag: Samstag 7. Juli.

Erster Treffpunkt Münchner Süden - Biergarten Leiberheim 10 Uhr ( Muss noch klären ob da Uhrzeit mäßig schon auf ist ), da könnten dann die Leute die von weiter her kommen, gut Pause machen, Aufwärmen, falls nötig oder abdampfen je nach Wetterlage.

Gegen 11 Uhr weiter fahren Richtung Wendelstein. Nächster Treffpunkt 12 bis 12.30 Uhr Parkplatz Zahnradbahn Wendelstein Bahn. Dort gibt es auch ein Kaffee, so dass Leute kommend aus Richtung Osten, Niederbayern, Salzburg etc. dort direkt dazu kommen könnten.

Von dort wäre es dann nur gut 30 Minuten Fahrt zum Biker Kaffee direkt am Sudelfeld - richtige Brotzeit / Mittagessen ab 13 Uhr, Dort könnten dann eventuell Tiroler Freunde dazu kommen. Ca. 14.30 Uhr bis 15 Uhr Weiterfahrt Sudelfeld in Richtung Bayerisch Zell dann Abstecher ins Inntal nach Kufstein.

Durchs Inntal westwärts über die Kanzelkehre oder Jenbachtal zum Achensee. Dort Pause an einem sehr schönen großen Parkplatz mit super Aussicht über den ganzen See

 - von dort über Tegernsee (Rast im Bräuhaus Tegernsee) dann zurück Richtung München. Tiroler Freunde könnten nach dem Achensee über den Sylvenstein Speichersee, Wallgau, Zirlerberg nach Hause in heimatliche Gefilde. Freunde aus dem Allgäu eventuell von Wallgau aus dort in Richtung Garmisch in Richtung Osten ...

Ich habe mal den Motoplaner angeworfen - da wäre die Tour (München - München ) dann gut 230 km lang.

Hier mal ein Link für die Beverly Tour Nummer 1

Ist nur mal eine Ideen Spielerei.

Bei Interesse bitte einfach mal eine Rückmeldung geben in Form eines Kommentars hier im Blog oder gerne auch an meine Email Adresse greatone1@gmx.de  - ich melde mich dann bei Euch.

Ewald

Montag, 4. Juni 2012

Navi-Befestigung an der Beverly

Bei einem neuen Moped oder Roller gibt es am Anfang für mich sofort zwei Fragen: Wie befestigt man das Navi? Woher den Strom nehmen?

Dazu habe ich die verschiedenen Möglichkeiten an meiner Beverly untersucht. Eigentlich gibt es nur zwei Möglichkeiten:
  • Befestigung am Rohr des linken Spiegels mit passendenRam-Mount Halter
  • Anschrauben mittig im Cockpit

Die erste Variante, am Spiegel war schnell realisiert.

Die einzig wirkliche Herausforderung war der wirklich sehr dünne Spiegelarm mit gerade mal 10 mm Durchmesser. Um den lackierten Arm vor Kratzer zu schützen und außerdem den Durchmesser anzupassen, habe ich mir wie folgt beholfen.
Um das Rohr selber habe ich einen aufgeschnittenen 12 mm starken Kunststoffschlauch zuerst gelegt. Dann den üblichen Ram-Mount U-Rohrhalter RAM-B-309-7 verwendet.

Damit der U-förmig gebogene Halter überhaupt festgeschraubt werden kann, benötigt man unbedingt den Adapter RAP-319U.

Nach inzwischen über 1.200 km kann man feststellen. Diese Halterung erweist sich beim Fahren ausreichend stabil, gut ablesbar und gut mit der linken Hand bedienbar.

Allerdings, ist das zûmo sehr nahe an der Scheibe. Man bekommt das Ganze nie so 1.000%ig fest, dass sich der Halter nicht doch etwas verdrehen kann und dann an der Frontscheibe anliegt. Dann schleift man sich beim Fahren entsprechende "Trübstellen" in die Scheibe. Daher bevorzuge ich die zweite Variante die eine noch stabilere Befestigung sicher stellt.



Variante 2, an der zentralen Schraube im Cockpit

Ich habe die zentrale Schraube (M5) im Cockpit und die ovale Abdeckung (zwei Blechschrauben) entfernt und begeistert festgestellt dass sich unter dem Kunststoff Deckel des Cockpit ein stabiler Rohrrahmen befindet in den die M5 Schraube geschraubt wird.
Meine Idee ist, hier mir einen Metallbolzen zu machen der im unteren Teil ein M5 Gewinde hat und in den man oben direkt eine entsprechende Ram-Mount Kugel schrauben kann.

Es gibt eine passende Kugel mit M10/1,2 Feingewinde.
Die entsprechenden Einzelteile habe ich bereits bestellt. Bisher hatte ich nur noch nicht die Zeit mich um den Bolzen selber zu kümmern. Auch fehlt mir noch der Gewinderschneider M10 / 1,2.

Um in der Zwischenzeit nicht "Ziel-los" unterwegs sein zu müssen, habe ich mir aber schon eine Zwischenlösung gebaut.
Dazu habe ich ein Alu-Dibond Platte verwendet. Hinten in Loch für die M5 Schraube. Vorne eine Ram-Mount Kugel, ebenfalls mit M5 befestigt. Allerdings ist die Alu-Verbundplatte nicht ausreichend hart. Daher zerquetscht die Befestigungs-M5 hinten das Material und es kann nicht kraft-schlüssig angeschraubt werden. Alles schlappert beim Fahren ziemlich.Bis zur finalen Bolzen-Lösung habe ich da erst Mal einen Dämpfer unter geklemmt. Dann hält aber diese Variante sehr fest und mir gefällt die mittige Anordnung sehr gut.
Falls mir in den nächsten Tagen eine passende Eisenplatte über den Weg läuft, werde ich das Provisorium an dieser Stelle verbessern.

Über die Elektrifizierung habe ich mir auch schon Gedanken gemacht, aber dazu muss ich noch ein wenig in den Innereien meiner Beverly Feldforschungen anstellen. So bald ich da mehr weiß, werde ich weiter berichten.

Dienstag, 29. Mai 2012

Beverly 350 einfahren am Großglockner

Irgendwie wollte das Wetter nie so richtig mitspielen in den letzten Wochen als wir wieder mal in gut 2.600 m Höhe übernachten wolten. Vergangenes Wochenende schreckte uns selbst die die durchwachsene Wettervorhersage nicht ab. Unsere beiden neuen Beverly 350 wollten schließlich eingefahren werden.

Am Pfingst-Sonntag ging es los. Übers Chiemgau Richtung Zell am See - Hohe Tauern. Nach gut 100 km - kurz hinter Kössen in einer Linkskurve in Richtung Zell - öffneten wir erst Mal das Topcase für eine Brotzeit. Susanne hatte  gute Käse- und Wurstbrote gemacht, frische Erdbeeren eingepackt, eiskaltes Wasser und heißer Kaffe aus Thermoskannen und ein schattiger Parkplatz - was will man mehr.

Unsere neuen Roller hatten uns in den zwei Tagen rundum begeistert. Echte Touring Maschinen - wirklich das was wir für unsere ausgedehnten Touren haben möchten. Wir waren über unseren spontanen Entschluss vor drei Tagen von Vespa GTS auf die Beverly 350 ABS/ASR umzusatteln sehr zufrieden.

Unsere Route in Richtung Zell am See schnurrte zügig an uns vorbei. Wir genossen die Fahrt. Nach nicht ganz drei Stunden konnten wir schon die hohen Tauern sehen!

Sehr gespannt waren wir auf unseren ersten Tankstop. Hatten wir doch im Intenet sehr unterschiedliche Verbrauchsangaben gelesen. Da war die Rede von 5 bis 6 Liter andere sprachen von 3 bis 4 Liter. Niemand konnte auch vernünftige Angaben zum Tanken an sich bzw. zur Tankanzeige machen.

Wir vermuteten, dass die Anzeige Piaggio typisch sich verhalten würde. Also viel zu früh den Tank als komplett leer melden würde.



Wir waren aber vorsichtig und tankten in Lofer, als die Tanknadel den 0 - Stand erreicht hatte. Nach gut 270 km gingen gerade mal 8,5 l in den Tank.

Kassenraum der Shell-Tanke in Lofer! Nicht der Dorfmetzger!
Rechnerisch bedeutete dies einen Verbrauch von knapp 3,1 l auf hundert Kilometer und ein Restguthaben im Tank von über 4 Liter. Damit sollte eine Reichweite mit einer Tankfüllung von 400 km möglich sein.

Stefan, unser Rollerfreund aus dem vespaforum, selber Beverly Pilot hatte uns instruiert wie man eine Beverly richtig betankt: "Nicht wie bei einer Vespa nur bis zum ersten Klack, sondern bis man oben Sprit sieht. Und das ohne Pfütze!"

Das beste beim Tanken an der Shell-Tanke war aber die Kasse. Nicht, dass ihr glaubt ich habe beim Dorfmetzger gezahlt. Nein das ist die Kasse einer großen Shell-Station. Mit Diesel, Super, Super Plus, Waschstation und Reifenluftdruck Prüfer und so weiter ...



Danach mussten wir uns etwas sputen, denn die Auffahrt zum Glockner ist so früh im Jahr nur bis 18 Uhr möglich. Danach ist die Mautstraße geschlossen. Aber wir kamen zügig voran, Dank wenig Verkehr. Direkt vor der Mautstation war nichts los.


Unsere Beverly Mädchen zogen uns brav zu unserem Ziel in fast 2.600 m Höhe. Zügig ging es durch alle Kurven, Steigungen und Kehren zu unsrem Ziel den Berggasthof auf der Edelweißspitze. Leider hingen die Wolken sehr tief und am Schluss angekommen auf der Edelweißspitze schneite es sogar.

Wir hatten eine der beiden vom Gasthof etwas abseits gelegenen Hütten reserviert. Beim letzten Mal hatten wir in dem sehr urigen Hütchen, hier auf dem Foto, geschlafen.



Dieses mal hatten wir das mondäne und brandneue Edelweiß-Chalet gebucht..Es war bereits eingeheizt und alles war hergerichtet. Es hat sogar Satelliten Fernseher. Wir freuten uns aber mehr über die geniale Aussicht und die Murmeltiere die wir vom eigenen Balkon aus beobachten konnten.


Zum Abendessen gingen wir die paar Schritte zurück. Die Wirtsleute erwarteten uns bereits. Wir hatten kräftig Hunger und freuten uns schon auf die herzhafte, österreichische Küche.


Bald hatte sich während des Abendessens eine nette Unterhaltungen zwischen allen Gästen entwickelt. Dazu gehörten Übernachtungsgäste genau so wie ein Pärchen, das im eigenen Wohnmobil auf dem verwaisten Parkplatz des Aussichtspunkts übernachtetet.



Nach Fritattensuppe, Wiener Schnitzel, Kaiser Schmarrn in Begleitung von österreichischen Bier, einigen Marillen Schnaps zur Nachspeise schlummerten wir sofort selig ein.

Für den nächsten Morgen hatten wir den Wecker im Handy aktiviert. Fünf Uhr Morgens: genau die richtige Zeit um nach zuschauen ob die Wettervorhersage recht behalten sollte mit der Vorhersage: "leichte Bewölkung am Morgen" - na ja leicht ist halt relativ!

Auch wenn der Großglockner Gipfel sich "schamig" in den Wolken versteckte. Aber dafür zeichnete sich im Gegenlicht die "österreichische" Sicht des Dachsteinsmassivs ab.


Wir teilten uns den Sonnenaufgang mit einem Ehepaar aus Köln und einem 1200derter BMW Piloten.

Zuletzt regte sich auch im Wohnmobil auf dem Parkplatz Leben und das Pärchen vom Vorabend zeigt sich verschlafen. Niemand wollte den Augenblick des Sonnenaufgangs versäumen.

Für uns und alle anderen hatte sich das Aufstehen gelohnt und wir hatten auch schon so früh beste Laune.

Der auf dem Parkplatz gelegene Aussichtsturm gestattet in alle vier Himmelsrichtungen den Blick in den Nationalpark Hohe Tauern.









Bis zum Frühstück krochen wir dann aber erst Mal noch unter unser Karo-Bettdecken! Noch Mal gute drei Stunden Schlaf - dann richtig guter Kaffee und ein kräftiges Frühstück.

Nur der Wetterbericht hatte inzwischen definitiv verloren.


Leichte Bewölkung - das ist was anderes!


Trotzdem ließen es sich unsere Beverlys nicht nehmen und posierten als Fotomodelle.

Obwohl unsere beiden Italienerinnen sich schon etwas bitten ließen, beim ersten Startversuch bis die Motoren schnurrten.

Aber vom sonnigen Italien auf den Großglockner gebeamt - da schneit s sogar im Cockpit einer Beverly - bei der Außentemperatur von 2° auch kein Wunder - besonders  wenn es sich laut der unsäglichen Piaggio Bedienungsanleitung angeblich um die Raumtemperatur handelt!


Hohe Tauern! 2.560 m über dem Meer! Zehn Uhr dreißig - zwei Grad Außentemperatur - leichter Wind aber die Frisur sitzt!

Vier Gipfelstürmer auf dem Weg nach Süden - das Wetter kann sich ja noch bessern! Dann ging es erst Mal los in Richtung Fuscher Lacke und Hochtor.
Dort wird seit Jahren auf einem größeren Platz eine der blauen Schneefräsen abgestellt, die im Frühjahr verwendet werden um die Hochalpenstraße schneefrei zu bekommen. Dabei werden in knapp 25 Tagen 600.000 bis 800.000 m³ Schnee geräumt.

Die seit den 50er Jahren eingesetzte Maschinen kann man an mehreren Stellen bewundern. Davor wurde die Straße per Mensch frei geschaufelt.

Dazu waren 350 Arbeiter und 70 Tage Zeit nötig um wenigstens die Straße einspurig frei zu bekommen.
Dann ging es weiter über die Fuscherlacke in Richtung Hochtor. Das Hochtor ist die Passhöhe mit 2.504 m Höhe die höchste Stelle der Passstraße. Die Stichstraße zur Edelweißspitze wird nicht mit gerechnet.
 Am Hochtor verbindet ein einige hundert Meter langer Tunnel die Nordseite mit der Südseite. Inzwischen wurde der Tunnel modernisiert und mit einer durchgehenden Beleuchtung versehen. Zwei Jahre zuvor war es viel mehr Thrill aus dem gleißenden Licht in den schwarzen Schlund zu fahren.

Kurz vor dem Hochtor gibt es zu Pfingsten immer noch eine gut 6 bis 8 m hohe Schneewand. Von dort aus hat man immer einen genialen Blick zurück nach Norden bis hoch zur Edelweißspitze.
Da wollten natürlich alle vier vom Team Beverly auf das Foto.
Auf der Südseite des Hochtors wurde das Wetter schlagartig schlecht und es fing übel an zu regnen. Auf dem Stichweg zur Franz-Josefs-Höhe, wir wollten der Pasterze, den Gletscher besuchen, wurde das Wetter so unangenehm, dass wir umkehrten und dann Richtung Lienz in südlichere und tiefere Regionen fuhren, denn in dieser Richtung hatten wir blauen Himmel gesehen.

An einem spektakulären Wasserfall, gespeist von der Schneeschmelze possierten meine drei Schönen noch Mal.
Bevor wir uns wieder der Wärme zu wandten.
Der blaue Himmel vor uns lockte und noch bevor wir die südliche Mautsation bei Heiligenblut erreicht hatten, schien die Sonne wieder und wir hatten wieder zwei-stellige Temperaturen, bei fast 20°.

Von Heligenblut aus ging es Richtung Lienz.
 Schon weit vor Lienzer konnte man wunderschöne Blicke auf die Lienzer Dolomiten erhaschen.

Dann ging es weiter über den Felbertauern Tunnel Richtung Norden. Dabei holten wir das schlechte Wetter wieder ein, welches in den Hohen Tauern fest hing.
Blick ins Salzachtal
Auf der Nordseite des Tunnels verbesserte sich das Wetter wieder und kurz vor dem Pass Thurn legten wir
in dem Gasthaus Hohe Brücke mit wirklich toller Aussicht unsere Mittagspause ein.
Die Aussicht ins Pinzgau war so genial wie die Bedienung freundlich und schnell. Fast sofort stand das alkoholfreie Weißbier auf dem Tisch.
Der kräftige Wind vertrieb uns dann doch noch in die Gaststube zum Essen. Vor unserer Weiterfahrt war dann noch Zeit für ein Fotoshooting.
Der Pass Thurn mit 1.274 m Seehöhe bildet den Zugang zu den Kitzbühler Alpen die im Norden liegen
Hier noch Mal der Blick zurück in die Hohen Tauern. Der PassThurn wurde bereits von den Steinzeitmenschen benutzt. Später in der Bronzezeit wurde hier das für die Bronze benötigte Kupfer abgebaut.
Später führten verschiedene Handelswege hier über den Pass und bis in die Neuzeit wurde hier vor allem Salz transportiert. Der Blick ins Salzachtal bei Muittersil - einfach genial.
 Kurz nach dem Pass Thurn erreichten wir bei Kitzbühel den "Wilden Kaiser". Und das Wetter wurde immer sonniger je weiter wir nach Norden kamen.

Nach rund 500 km Tour waren wir am Nachmittag wieder wohlbehalten Zuhause. Susanne und ich sind rund um begeistert von den neuen Beverlys. Wir sind richtige Freunde geworden.


Susannes Leihmaschine hat inzwischen mehr als 1.000 Kilometer und wir werden jetzt einen Termin zur Inspektion machen.


Routenplanung mit dem MotoPlaner:

Unsere gefahrene Route im Motoplaner

Tourdaten aus dem Garmin:


Gesamtstrecke: 491 km

Unser Höhenprofil:


 

Wichtige Adressen unser Großglockner Tour:


Schöner Parkplatz nach Kössen 
(Richtung Zell am See, in einer Linkskuve)
Koordinaten: N47 39.681 E12 25.479

Lofer 210
A-5090 Lofer
Telefon: 0043 / 6588 8317

Edelweißhütte - Familie Lederer(Unser Berggasthof in 2.571 m Höhe in den Hohentauern)
A-5672 Fusch
Telefon: 0043 / 65 45 / 7425
Internet:  www.edelweissspitze.at
Email:  edelweissspitze@aon.at

Großglockner Hochalpenstraße
Internet: www.grossglocknerstrasse.at

Felbertauernstraße
Internet: www.felbertauernstrasse.at

Hotel Gasthof Hohe Brücke
(Wirtshaus / Hotel mit genialer Aussicht, unser Mittagsstop am Pfingstmontag)
Pass Thurn 16
5730 Mittersill - Austria
Telefon: 0043 / 6562 8372
Internet: www.gasthof-hohebruecke.at
Email: info@gasthof-hohebruecke.at